Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Kopftuch heruntergerissen: Tatverdächtiger wird ermittelt

Osnabrück. Nach einer Attacke auf ein Mädchen in Osnabrück hat die Polizei einen 44 Jahre alten Hooligan aus Bochum als Tatverdächtigen ermittelt. Der Mann soll der Elfjährigen Ende April an einer Bushaltestelle ihr Kopftuch heruntergerissen haben. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, sei der 44-Jährige in einer etwa 20-köpfigen Gruppe von Osnabrücker, Bochumer und Essener Hooligans unterwegs gewesen.

Die Tat ereignete sich nach einem Drittliga-Heimspiel des VfL Osnabrück gegen den FC Carl Zeiss Jena. Der Mann soll dem Mädchen bei der Attacke auch einige Haare ausgerissen haben, das Kind fing an zu weinen und lief nach Hause. Die Beamten ermitteln nun wegen Körperverletzung gegen den 44-Jährigen.

Der VfL Osnabrück veröffentlichte später auf seiner Vereinshomepage eine Beschreibung des Verdächtigen. Die Polizei konnte den Mann unter anderem nach Auswertung von Videoaufnahmen aus einem Bus wiedererkennen und als Anhänger der Bochumer Hooliganszene identifizieren. Die Hooligan-Gruppe war schon während des Spiels auf der West-Tribüne aufgefallen, weil sie die Gästefans aus Jena verbal provozierte. Die Polizei nahm deswegen ihre Personalien auf.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Osnabrück. Fußball-Drittligist VfL Osnabrück hat Manuel Farrona Pulido vom Ligakonkurrenten Fortuna Köln verpflichtet. Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler unterschrieb einen Vertrag über zwei Jahre und wechselt ablösefrei. Das teilte der VfL am Freitag mit.mehr...

Willich. Drei Minderjährige haben in Willich eine unerlaubte Spritztour unternommen, die jäh in einem Vorgarten endete. Aufgefallen waren die 16 und 17 Jahre alten Schüler am frühen Freitagmorgen einem Polizeibeamten auf dem Weg zur Arbeit. Sie rasten mit dem Auto eines Vaters mit quietschenden Reifen umher. Der Beamte wollte das Trio stoppen, doch der Fahrer wendete und gab Gas. In einer Kurve verlor er die Kontrolle über den Wagen, schleuderte in die Rabatten und eine Treppenstufe hinauf. Weil dadurch die Vorderachse brach, rannten die drei Jugendlichen davon und ließen das Auto zurück.mehr...

Essen. Fünf wegen Vergewaltigungen mehrerer Schülerinnen im Ruhrgebiet beschuldigte junge Männer müssen sich ab Mitte Juli in einem Verfahren vor der Jugendstrafkammer des Essener Landgerichts verantworten. Sie sollen in den vergangenen Monaten sieben Mädchen vergewaltigt haben. In drei Fällen sei es bei Versuchen geblieben. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass es noch weitere Taten gab. Die Ermittlungen dazu würden noch andauern, hieß es am Freitag.mehr...

Sankt Augustin. Ein mutmaßlicher Tankstellenräuber ist in Sankt Augustin vor eine geschlossene Glasschiebetür gelaufen und unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte eine Zeugin den maskierten und mit einer Pistole bewaffneten Mann am Donnerstagabend auf das Tankstellengelände kommen sehen. Als er in das Verkaufshäuschen gehen wollte, öffnete die elektrische Schiebetür sich nicht automatisch, so dass der Unbekannte dagegen stieß. Offensichtlich hatte der Öffnungssensor ihn nicht erfasst. Der Mann suchte das Weite.mehr...

Frankfurt/Main. Bayer Leverkusen ist wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger vom DFB-Sportgericht zu einer Geldstrafe von 33 000 Euro verurteilt worden. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag mitteilte, kann der Bundesligist bis zu 11 000 Euro davon für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Der Nachweis dafür ist bis Ende des Jahres zu erbringen.mehr...

Osnabrück/Lotte. Den richtigen Riecher haben Beamte der Autobahnpolizei Osnabrück bewiesen, als sie am Kreuz Lotte/Osnabrück einen schwedischen Fahrer anhielten. Wie die Polizei Osnabrück am Freitag berichtete, kam der 44-Jährige aus den Niederlanden und war auf der Autobahn 1 auf dem Heimweg. Die geschulten Augen der Beamten entdeckten bei der Kontrolle am Mittwoch auffallende Veränderungen im Auto, brachten den Wagen in eine Werkstatt und gingen der Sache weiter nach. Nach der Demontage von Verkleidungsteilen entdeckten sie in einem Hohlraum acht eingeschweißte Pakete mit etwa 9,75 Kilo Kokain, daneben Mobiltelefone und 1500 Euro Bargeld. Der Mann wurde festgenommen und auf Antrag der zuständigen Staatsanwaltschaft Münster dem Haftrichter vorgeführt, der den Schweden in Untersuchungshaft schickte.mehr...