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Künftiger Chef will Profil des Museums Folkwang schärfen

Essen. Das Essener Folkwang Museum besitzt eine Sammlung mit Werken weltberühmter Künstler. Peter Gorschlüter, der künftige Direktor, plant Ausstellungen jenseits des Spartendenkens von Fotografie oder Malerei. Das Haus soll ein „Museum für alle sein“, sagt er.

Der künftige Direktor Peter Gorschlüter will das Profil des Museums Folkwang schärfen und gleichzeitig stärker auf Stadt und Region zugehen. Das Essener Ausstellungshaus mit seinen Arbeiten weltberühmter Künstler solle ein „Museum für alle sein“, sagte der Kunstwissenschaftler und Kurator am Dienstag in Essen. Er plane spartenübergreifende Ausstellungsformate, den Dialog mit der Stadtgesellschaft sowie Kooperationen im regionalen, nationalen und internationalen Bereich.

Gorschlüter (43) beginnt in Essen am 1. Juli; bislang ist er stellvertretender Chef am MMK Museum für Moderne Kunst in Frankfurt. Der bisherige Direktor, Tobia Bezzola, wechselt an das Kunstmuseum Museo d'arte della Svizzera italiana (MASI) in Lugano in der Schweiz.

Das Museum Folkwang hat eine bedeutende Sammlung mit Arbeiten von Künstlern wie Vincent van Gogh, Claude Monet, Franz Marc, August Macke, Gerhard Richter und Mark Rothko. Im vergangenen Jahr kamen über 150 000 Besucher.

In Essen ist der Eintritt in die ständige Sammlung kostenlos. Gorschlüter meinte, dies sei wichtig für den Dialog mit der Stadt: „Wir bauen Hürden ab für den Besuch.“ Träger des Museums ist die Stadt Essen. Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU), sagte laut einer Mitteilung, er sei sicher, dass Gorschlüter neue Impulse setzen und den internationalen Anspruch des Museums aufrechterhalten werde.

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