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Künstler stellt 100 Arbeiter in Völklinger Hütte auf

Völklingen. In wenigen Tagen eröffnet eine Installation des Nürnberger Konzeptkünstlers Ottmar Hörl. Die Besucher erwarten 100 Arbeiter eines alten Eisenwerks - aus Kunststoff und in drei Farben.

Künstler stellt 100 Arbeiter in Völklinger Hütte auf

Die 100 Figuren aus Kunststoff werden in der Völklinger Hütte an die Menschen erinnern, die in dem ehemaligen Eisenwerk hart arbeiteten. Foto: Tom Gundelwein/Völklinger Hütte

Die Arbeiter kehren in die Völklinger Hütte zurück: Und zwar gleich 100-fach in Form von rund ein Meter hohen Arbeiter-Figuren aus Kunststoff in Orange, Gold und Grau.

Die Installation des Nürnberger Konzeptkünstlers Ottmar Hörl wird am Dienstag (1. Mai) im Weltkulturerbe Völklinger Hütte im Saarland eröffnet. „Ich will damit ein Zeichen setzen für die Menschen, die dort früher so hart gearbeitet haben“, sagte Hörl der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken.

Bei einem Gang durch das alte Eisenwerk - das 1986 stillgelegt wurde und heute Ausstellungsgelände ist - habe er gemerkt, „dass die Menschen, die eigentlich dieses Werk ausmachen, fehlen“, sagte Hörl. Mit seinen Mini-Arbeitern wolle er den früheren Arbeitern ein Denkmal setzen.

Hörl ist bekannt für seine seriellen Figurenkreationen. Unter anderem hat er sich Karl Marx, Martin Luther und Richard Wagner gewidmet. Sein neuer Arbeiter, den er auf dem Gelände der Hütte verteilen will, ist dem Völklinger Hüttenarbeiter nachgebildet - mit Helm und Arbeitskleidung. „Es ist meine Lieblingsfigur mittlerweile.“

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