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Kunst aus früherem Portigon-Bestand hängt nun in Museen

Düsseldorf. Nahezu alle Kunstwerke, die das Land NRW von der WestLB-Nachfolgerin Portigon gekauft hat, sind nun als Dauerleihgaben in den Museen des Landes. Auf 42 Institutionen sei der Kunstschatz auch mit Blick auf Schwerpunkte der Museen verteilt. Das erklärte Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen am Freitag in Düsseldorf zum Internationalen Museumstag am Sonntag (13.5.).

Kunst aus früherem Portigon-Bestand hängt nun in Museen

Das Logo der landeseigene WestLB-Nachfolgerin Portigon. Foto: Martin Gerten/Archiv

Das Wallraf-Richartz-Museum in Köln etwa kann in seiner Impressionismus-Abteilung nun eine Arbeit von Paul Signac vorweisen. Das Kunstmuseum Bonn, das bereits zahlreiche Bilder von August Macke in der Sammlung hat, bekommt auch sein „Gartenbild“. Das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster kann dauerhaft Werke behalten, die dort als Leihgaben hängen.

Zum Besitz der untergegangenen WestLB gehörte auch eine Stradivari, die dem Geiger Frank Peter Zimmermann zur Verfügung gestellt wird. Das Land hatte 2016 für knapp 30 Millionen Euro den wertvollsten Teil der Portigon-Kunstsammlung mit 277 Werken sowie die Stradivari angekauft.

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