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Großartiges Konzerterlebnis in der Asbecker Stiftskirche

Sinfonietta Köln

Das Ensemble der Sinfonietta Köln hat bei ihrem Konzert in der Asbecker Stiftskirche die Zuhörer begeistert. Zwei Solistinnen hatten ihren großen Auftritt.

Asbeck

, 26.06.2018
Großartiges Konzerterlebnis in der Asbecker Stiftskirche

Viel Beifall gab es in der Stiftskirche für das Ensemble der Sinfonietta Köln. © Susanne Dirking

Kostbarkeiten weltbekannter Komponisten des Barock, der Klassik und Romantik brachte das Ensemble der Sinfonietta Köln in exquisiter Intonation unter der souveränen Leitung von Cornelius Frowein in der ehrwürdigen romanischen Stiftskirche St. Margareta in Asbeck zu Gehör.

Zu diesem zweiten Konzert in der Reihe „Sommer – Schlösser – Virtuosen“ füllte eine große Zahl von Musikfreunden am Sonntagnachmittag das Kirchenschiff. Das Ensemble eröffnete mit dem Allegro, Largo und Allegro aus dem „Concerto g-Moll“ von Antonio Vivaldi, ein feinsinniges Werk aus der Zeit des Hochbarock mit einem langsamen Mittelteil und zwei schnellen Ecksätzen.

Als eine Rarität aus der Frühklassik mit vielen Effektwechseln, einem äußerst feierlichen Adagio und einem phänomenalen Auftritt der Violoncellistin Emily Anine Wittbrodt gestaltete sich das „Concerto in g-Moll“ von Matthias Monn. Im „Ergo interest“ von Mozart, einem Werk der Wiener Klassik, brillierte die Sopranistin Emily Jane Dilewski.

Kristallklare Stimme und Balsam für die Seele

Mit kristallklarer Stimme sang sie die koloraturreiche Arie, die in höchsten Tönen bis in himmlische Sphären reichte. Im „Piangero la sorte mia“ von Georg Friedrich Händel sang sie ausdrucksstark die Klage der Kleopatra aus „Giulio Cesare in Egitto“, die in Gefangenschaft angstvoll um ihre Macht bangt; wundervoll begleitet von Geigen, Bassgeigen und Cembalo des Sinfonietta-Ensembles.

Als Balsam für die Seele könnte man das aus der Romantik stammende Andante Cantabile von Tschaikowsky bezeichnen, das sich unter dem einzigartigen Spiel der Streicher und der Solistin am Violoncello zu einem klangschönen Satz entfaltete. Die „Vocalise“ von Rachmaninow, von Cornelius Frowein für Sopran und Streichorchester bearbeitet, absolvierte Gesangsolistin Emily Dilewski vorzüglich mit großer Gewandtheit. Frisch, sensibel und virtuos klangen zum Abschluss die „Humoresken“ von Antonin Dvorak durch das Gotteshaus. Dankbar für dieses Musikerlebnis von hohem künstlerischem Wert mit vielen spannenden Nuancen spendeten die Konzertbesucher langen und überwältigenden Applaus und freuten sich sehr über eine Zugabe.

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