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Liebe endet im Albtraum

36-Jähriger verurteilt wegen Körperverletzung, Bedrohung und Vergewaltigung

23.05.2007

Die 11. Strafkammer verurteilte den 36-jährigen Angeklagten wegen Körperverletzung, Bedrohung und Vergewaltigung zu drei Jahren und vier Monaten Haft. Der Hilfsarbeiter hatte seine neue Lebensgefährtin Ende August 2003 kennen gelernt. Schon nach kurzer Zeit zogen beide zusammen. Am Anfang schien auch noch alles wunderbar. Doch dann kam es zu immer neuen Gewalttätigkeiten. Der Grund: Der Angeklagte war eifersüchtig. Obwohl es dafür laut Urteil nicht den geringsten Grund gegeben hat. Seine Freundin packte daraufhin immer wieder ihre Sachen. Über 20 Mal zog sie aus der gemeinsamen Wohnung aus, kehrte aber wieder zurück. Weil sie den Liebesschwüren und Versprechungen ihres Partners glaubte. Immer in der Hoffnung, dass nun alles besser werden würde. Doch weit gefehlt. Selbst als sie im Sommer 2004 hoch schwanger war, ließ der heute 36-Jährige sie nicht in Ruhe. Die Richter sind überzeugt, dass er ihr damals sogar in den Intimbereich schlug. Ob er sein ungeborenes Kind dabei bewusst verletzen wollte, ist nicht ganz klar. Fest steht nach Ansicht der Richter jedoch, dass er am selben Tag sinngemäß schrieen hat: «Ich hasse das Kind. Hoffentlich verreckt es. Ich hoffe, es kratzt ab.» An anderen Tagen soll der Mann aus Legden seine Partnerin ins Gesicht geschlagen, an den Haaren gezerrt und ihr einmal auch in die Wange gebissen haben. Höhepunkt der Gewalt war laut Urteil eine Vergewaltigung. Der Angeklagte soll seine Lebensgefährtin zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben, obwohl sie im neunten Monat schwanger war. Die Staatsanwaltschaft war ursprünglich sogar noch von einer zweiten Vergewaltigung ausgegangen - drei Tage nach der Geburt des gemeinsamen Babys. Die Richter sahen sich allerdings außer Stande, den Fall zu rekonstruieren. Deshalb wurde der 36-Jährige in diesem Punkt freigesprochen. Er selbst hatte beide Vergewaltigungen bestritten. jh

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