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Umsatz steigt auf 28,3 Mio.

Legden/Heek/Ahaus Als Tagungsgetränk gab es auch Milch, zum Nachtisch wurde Fruchtjoghurt gereicht - sichtbarer Ausdruck der Verbundenheit der Raiffeisen Coesfeld-Ahaus mit den Milchbauern in der Region.

11.06.2008

Umsatz steigt auf 28,3 Mio.

<p>Die Raiffeisen Coesfeld-Ahaus kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken: Rede und Antwort standen der Generalversammlung (v. r.) Rainer Brunn, Günter Bröker, Berthold Kreikenberg, Heiner Temming, Alois Brüning, Dr. Albert Romberg und Gerd Schulze-Hauling. MLZ-Foto</p>

Deren Anliegen nach höheren Erzeugerpreisen hatte die heimische Genossenschaft aktiv unterstützt. Über das Ende des Liefer-Boykotts und das Zugeständnis wichtiger Handelsketten, die Preise zu erhöhen, freute sich auf der Generalversammlung im Saal "Hermannshöhe" die gesamte Verwaltung der Raiffeisen Coesfeld-Ahaus eG mit Aufsichtsratsvorsitzendem Berthold Kreikenberg, Vorstandsvorsitzendem Günter Bröker und Geschäftsführer Rainer Brunn an der Spitze.

Dividende fließt

Auch die zahlreichen Mitgliedslandwirte im Geschäftsgebiet der Genossenschaft zwischen Ahaus, Heek, Legden und Coesfeld hatten allen Grund zur Zufriedenheit, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung: Schließlich konnte die Raiffeisen Coesfeld-Ahaus auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2007 zurückblicken. Der Gesamtumsatz lag mit 28,3 Millionen Euro um 21,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Bilanzgewinn beträgt exakt 52 581,74 Euro. Die 501 Mitglieder werden daran mit fünf Prozent Dividende auf die Geschäftsguthaben beteiligt.

Ausschlaggebender Faktor für den erheblichen Anstieg des Gesamtumsatzes war die "rasante Preisentwicklung auf den landwirtschaftlichen Märkten", führte Geschäftsführer Rainer Brunn aus. In den Bereichen Futtermittel, Getreide und Ölsaaten habe man zudem auch "beachtliche mengenmäßige Mehrumsätze" erzielen können. Bei Brenn- und Treibstoffen verzeichnete die Genossenschaft wert- und mengenmäßige Umsatzrückgänge. Im Einzelhandel konnte der Umsatz im Vorjahresvergleich trotz zunehmenden Wettbewerbs leicht gesteigert werden. Gute Fortschritte mache der Neubau des Agrarhandelbetriebs in Heek, hieß es.

Ausgesprochen informativ und kurzweilig war der abschließende Gastvortrag von Ferdinand Pollert. Der Pflanzenschutzberater der Kreisstelle Borken in der Landwirtschaftskammer sprach zum Thema "Wirtschaftliche Konsequenzen beim Auftreten des Maiswurzelbohrers im westlichen Münsterland". Und die können beim Auf-treten dieses von Südosteuropa eingeschleppten Schädlings auch für die heimischen Maisbauern sehr massiv sein. Allein in den USA verursache er Schäden in Höhe von einer Billion Dollar jährlich, verdeutlichte Pollert.