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Profilan will wachsen

Kunststoff-Hersteller plant Erweiterung

Profilan wächst. Zurzeit entstehen neue Doppelhallen beim Kunststoff-Hersteller. Damit es weitergehen kann, muss vorher ein Bebauungsplan geändert werden.

LEGDEN

, 04.05.2018
Profilan will wachsen

Auf dem ehemaligen Remex-Gelände baut Profilan neue Hallen (r.). Von dort aus will sich das Unternehmen weiter bis zur Dinkel ausweiten. © Markus Gehring

Die Politik hat die Weichen gestellt. Sowohl Bauausschuss als auch Gemeinderat befürworten einstimmig die Pläne des Profilan-Kunststoffwerks. Es geht um den 23.000 Quadratmeter großen Bereich zwischen dem Werk und der Dinkel. „Es ist kein einfaches Verfahren“, erläutert Bürgermeister Friedhelm Kleweken auf Anfrage der Münsterland Zeitung. Der Bereich liegt außerhalb des gültigen Bebauungsplans „Industrie- und Gewerbegebiet Heying-Esch“, weshalb dieser ergänzt und erweitert werden muss. „Die wesentliche Herausforderung in diesem Verfahren wird die Inanspruchnahme von Teilen des gesetzlich festgesetzten Überschwemmungsgebietes und der voraussichtlich daraus resultierende Ausgleich des Retentionsraumes sein“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung.

Geschäftsführer hält sich bedeckt

Was genau auf dem Gelände entstehen soll, will Werner Wöhrmann, einer der beiden Profilan-Geschäftsführer nicht sagen, bevor das Änderungsverfahren abgeschlossen ist. „Die Spielregeln des Bebauungsplans stehen noch nicht fest“. Hallen für Lager und Produktion sowie Parkplätze könnten hier entstehen. Dem Unternehmen sei es wichtig, an Ort und Stelle zu expandieren und „rationale und kurze Wege“ zu haben. „Wir wollen nicht in den Industriepark A 31“, sagt Wöhrmann ganz klar und mit Blick auf das angrenzende Grundstück, das sich im Besitz von Profilan befindet: „Wir brauchen die Fläche, wenn wir wachsen wollen.“

Und wachsen will Profilan. In den vergangenen Jahren hat sich der Hersteller von technischen Kunststoffen permanent vergrößert auf 70.000 Quadratmeter. Die Produktionsfläche ist größer als 40.000 Quadratmeter. 160 Mitarbeiter, darunter 13 Auszubildende, arbeiten hier. Auch hier könnten in Zukunft weitere Arbeitsplätze entstehen.

Stapelbroek und Remex

Mit dem Umzug der Firma Stapelbroek in den Industrtiepark hat Profilan dessen benachbartes Gelände mit den Hallen übernommen, das Verwaltungsgebäude allerdings weiter vermietet. Als Produktionshallen, so Werner Wöhrmann, waren sie allerdings nicht passend. Profilan hat deshalb dorthin Prozesse ausgelagert, beispielsweise die Schlosserei dort untergebracht.

Dann kam das ehemalige Gelände der Entsorgungsgesellschaft Remex dazu. Hier ist die erste Doppelhalle bereits gebaut. Eine zweite soll folgen, wenn die Fläche komplett geräumt ist. Diese Arbeiten sollen im Spätsommer abgeschlossen sein. Von diesem Gelände aus könnte dann das Gebiet dahinter, um das es jetzt geht, erschlossen werden.