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Leipzig will mit neuer Kraft zurück in die Champions League

Bremen. Endlich ein bisschen Pause! Mit letzten Kräften holt Leipzig in Bremen einen Punkt. Nach etwas Erholung will der Vizemeister nun wieder die Champions-League-Plätze angreifen. Das Restprogramm scheint lösbar.

Leipzig will mit neuer Kraft zurück in die Champions League

Die Leipziger um Emil Forsberg (l) und Dominik Kaiser freuen sich auf etwas Ruhe. Foto: Carmen Jaspersen

Nach einer turbulenten Woche mit zwei Tiefschlägen und einem letzten Kraftakt sehnten sich die Leipziger Fußballer vor allem nach einem: Ruhe.

„Wir freuen uns auf den Endspurt, aber jetzt freuen wir uns vor allem erst einmal auf ein, zwei freie Tage“, sagte RB-Kapitän Willi Orban nach dem 1:1 (0:1) bei Werder Bremen. Dass nach den beiden herben Klatschen gegen Bayer Leverkusen (1:4) und bei Olympique Marseille (2:5) bei den wiedererstarkten Bremern zumindest ein Punkt heraussprang, wertete der Vizemeister als Erfolg. „Nach der intensiven Woche mit zwei Riesen-Rückschlägen war es schon ein gewonnener Punkt“, fasste Orban die Stimmungslage im Leipziger Lager zusammen.

Nach der Rückkehr nach Leipzig in der Nacht zum Montag konnten die Spieler erst einmal durchschnaufen. RB-Coach Ralph Hasenhüttl gönnte seinen Profis die erwünschten trainingsfreien Tage. Schließlich war auch dem Österreicher nicht verborgen geblieben, dass die Akkus bei seinen Spielern leer sind. In Bremen hatte er seinem Team deshalb anfangs eine passivere Spielweise verordnet, „denn augenscheinlich haben wir im Moment die Kraft nicht, um unser Spiel zu spielen“.

Erst nach dem 0:1-Pausenrückstand stellte Hasenhüttl wieder auf Offensive um, prompt glich Ademola Lookman in der 50. Minute die Bremer Führung durch Niklas Moisander (28.) aus. Mit vier Punkten Rückstand auf einen Champions-League-Platz gehen die Leipziger nun in den Liga-Endspurt, mit frischen Kräften soll erneut der Sprung in die Königsklasse gelingen.

„Natürlich bleibt unser Ziel die Champions League“, sagte Emil Forsberg, der in Bremen auch erst nach der Systemumstellung in Erscheinung trat. „Wir haben noch vier Spiele und die können wir alle gewinnen“, sagte der Schwede voller Optimismus. In Leipzig setzen sie darauf, dass nach dem Aus in der Europa League nun endlich wieder ein geregelter Trainingsbetrieb möglich ist. „Wir haben jetzt eine ganze Woche, um uns vorzubereiten.“

Hoffenheim, Mainz, Wolfsburg und Hertha BSC - auf dem Papier scheint das Restprogramm der Leipziger machbar. Doch Hasenhüttl sieht die verbleibenden Wochen dieser Saison nicht als Selbstläufer. Selbst wenn die Energiereserven der Spieler wieder aufgeladen sind. „In der Hinrunde haben wir in diesen Spielen nur zwei Punkte geholt“, warnte der RB-Coach. „Das wird nicht reichen für die Champions League, da werden wir schon noch ein paar mehr holen müssen.“ Er setzt auf den Ehrgeiz seiner Spieler. „Wir haben noch ein paar Rechnungen offen“, sagte Hasenhüttl vor allem angesichts der Hinspiel-Niederlagen in Hoffenheim und gegen Berlin.

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