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Bahnschranken senken sich öfter

LÜNEN Die Deutsche Bahn baut – und Autofahrer brauchen einen langen Atem. Denn wenn die Bahnstrecke zwischen Lünen und Dortmund vom 26. Juni bis zum 8. August komplett erneuert und deshalb komplett gesperrt wird, werden sich auch die Schranken an der Cappenberger Straße und der Münsterstraße häufiger senken.

von Von Christoph Klemp

, 05.06.2008
Bahnschranken senken sich öfter

Die Autofahrer müssen öfter mit geschlossenen Schranken rechnen.

„Es wird zu Verkehrsbehinderungen kommen“, prophezeit Ulrich Motzkeit von der DB Netz AG. Grund seien Rangierarbeiten die durch die Streckensperrung nötig seien. „Zweimal in der Stunde werden die Schranken zusätzlich zum normalen Betrieb geschlossen, um Züge aufs richtige Gleis zu rangieren“, sagt Motzkeit. Geduld brauchen auch Pendler: Zwischen Lünen Hauptbahnhof und Dortmund setzt die Bahn Ersatzbusse ein. Diese verkehren im 20-Minuten-Takt vom Lüner Busbahnhof – in Richtung Lünen von der Bushaltestelle am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs.

Busse brauchen 25 Minuten länger

 „Die Busse brauchen etwa 25 Minuten länger als der Zug“, so Axel Beinert von der DB Regio NRW. Entsprechend früher als die fahrplanmäßigen Züge fahren sie auch ab. Eng soll es nicht werden: „Je nach Tageszeit setzen wir mehrere Busse gleichzeitig ein“, sagt Beinert. Die Bahn erneuert auf der 16 Kilometer langen, zweigleisigen Strecke auch Weichen in den Bahnhöfen Lünen und Preußen. Von der Sperrung betroffen sind natürlich auch die Züge der Prignitzer Eisenbahn, obwohl sie derzeit noch im Fahrplan aufgeführt sind.

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