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Das ändert sich beim Festival 2018

Kinofest-Empfang auf der Berlinale

Lange hat es diesmal gedauert - Kinofestleitung und die Chefs der Cineworld mussten sich auf den Termin fürs 29. Kinofest verständigen. Bei der Berlinale hat man sich nun auf den Termin verständigt. Und es wird eine Neuerung beim Kinofest geben.

Lünen/Berlin

, 20.02.2018
Das ändert sich beim Festival 2018

Am Montagabend fand auf der Berlinale der Empfang des Kinofests statt. © Günter Blaszczyk

In diesem Jahr findet das Kinofest erstmals von Mittwoch bis Samstag statt, nicht wie sonst von Donnerstag bis Sonntag. Vom 21. bis 24. November wird sich dann in der Cineworld alles um den deutschsprachigen Film drehen.

Festgelegt per Handschlag

“Auf die Idee hätten wir eigentlich schon vor zehn Jahren kommen können", meinte Kinofestleiter Mike Wiedemann beim Kinofest-Empfang des Festivals in den Hackeschen Höfen am Montagabend. Denn eigentlich endet jedes Filmfestival samstags - auch, damit nach der Preisverleihung gefeiert werden kann. In Lünen war es immer sonntags.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Kinofest-Empfang 2018

Eindrücke vom Kinofest-Empfang auf der Berlinale 2018
20.02.2018
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Die NRW-Landesvertretung am Tiergarten in Berlin war Schauplatz des Vorempfangs des Lüner Kinofestes.
Martin Schneider (l.) von der Film- und Medienstiftung NRW und Wilhelm Kanne jun. in der NRW-Landesvertretung.
Nathanael Liminski, Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, (v.l.) begrüßte in der NRW-Landesvertretung den stellvertretenden Kinofestleiter Sven Ilgner, Max Püschel, Hubert Tenberge, Anna Komzin (alle Pro Lünen) und Kinofestleiter Mike Wiedemann.
Die Lüner Gäste beim Empfang in der NRW-Landesvertretung
Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns (l.) mit Cineworld-Chef Meinolf Thies und dessen Frau Anja in der Landesvertretung.
Karen Kleine-Frauns (v.l.), Erster Beigeordneter Horst Müller-Baß, Kulturbüroleiter Uwe Wortmann und seine Kollegin Mechthild Nolden in der Landesvertretung.
Gespräch in der NRW-Landesvertretung
Die Lüner Delegation beim Vorempfang in der Landesvertretung am Tiergarten
Karen Kleine-Frauns (r.) und Mechthild Nolden vom Kulturbüro in der Landesvertretung.
Im Kino in den Hackeschen Höfen
Kinofestleiter Mike Wiedemann (r.) und sein Stellvertreter Sven Ilgner im Kino in den Hackeschen Höfen.
Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns im Kino in den Hackeschen Höfen.
Regisseur Florian Schewe (r.) und Produzent Volker Heise ("Somewhere in Tonga") im Kino in den Hackeschen Höfen.
Das Team von "Somewhere in Tonga" im Kino in den Hackeschen Höfen.
Das Team von "Somewhere in Tonga" im Kino in den Hackeschen Höfen.
Schauspielerin Anke Sevenich (r.) bei der Anmeldung bei Kinofestmitarbeiterin Anna Schüring.
Das Team von "Somewhere in Tonga" im Kino in den Hackeschen Höfen.
Hauptdarsteller Luis Pintsch aus dem Lüdia-Gewinner "Somewhere in Tonga" in den Hackeschen Höfen.
Hauptdarsteller Luis Pintsch aus dem Lüdia-Gewinner "Somewhere in Tonga" in den Hackeschen Höfen.
Regisseur Florian Schewe (2.v.l.) in den Hackeschen Höfen
Die Hackeschen Höfe waren wieder Schauplatz des Kinofest-Empfangs bei der Berlinale
Die Schauspieler Waldemar Kobus (v.l.) und Joe Bausch mit dem Direktor des Filmmuseums Düsseldorf
Bei der Bekanntgabe des diesjährigen "Gewinners" der Ehrenfilmklappe in den Hackeschen Höfen
Peter König wurde mit der Ehrenfilmklappe geehrt
Mike Wiedemann (r.) überreichte Peter König die Ehrenfilmklappe
Im Oxymoron in den Hackeschen Höfen fand wieder der Berlinale-Empfang des Lüner Kinofestes statt
Schauspielerin Lina Wendel wird im November als Jurorin nach Lünen kommen
Zwei Lüdia-Gewinner: Florian Schewe (für Somewhere in Tonga 2017) und Tini Tüllmann (für FreddyEddy 2016) im Oxymoron
Schauspieler Joe Bausch hat eine besondere Verbindung zu Lünen
Joe Bausch spielt Mitte der 80er Jahre im Ensemble des Theater-Pathologischen Instituts
Petra und Martin Leuenberger-Stingelin hatten beim Kinofest die Teilnahme am Kinofestempfang in Berlin gewonnen
Die beiden Schauspieler und Freunde Joe Bausch (l.) und Jochen Nickel
Max Püschel und Dr. Anke Höwing vom Kinofest-Komitee
Beim Empfang: Max Püschel und Dr. Anke Höwing vom Kinofest-Komitee
Schauspielerin Anke Sevenich (M.) mit Regisseurin und Produzent von "Familienzuwachs"
Die Schauspieler Gisa Flake, Philipp Lind und Knud Riepen
Sven Ilgner (l.) und Max Püschel beim NRW-Empfang
Wolfram Kuschke, Staatsminister a.D., (v.l.) Hubert Tenberge, Vorsitzender von Pro Lünen, Kinofestleiter Mike Wiedemann und Dr. Anke Höwing vom Kinofest-Komiitee
Wilhelm Kanne jun. (l.), Sven Ilgner und andere Gäste des Lüner Vorempfangs in der NRW-Landesvertretung
Regisseur Florian Schewe (M.), eingerahmt von seinen Hauptdarstellern Luis Pintsch (r) und Sascha Alexander Gersak aus "Somewhere in Tonga".
Staatsminister Liminski zu Gast bei der Lüner Delegation.

Das ändert sich ab diesem Jahr. Festgelegt wurde das beim Lüner Vorempfang in der NRW-Landesvertretung am Sonntagabend - per Handschlag. Die Lüner Gäste wurden begrüßt vom Chef der NRW-Staatskanzlei, Nathanael Liminski. Unter den Gästen, die Hubert Tenberge , Vorsitzender des Kinofest-Veranstalters willkommen hieß, waren auch Wolfram Kuschke und SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Schmeltzer.

Beeindruckt von Utoya-Film

Zum ersten Mal mit dabei waren Wilhelm Kanne jun. und seine Frau Hannah. Sie nutzten den Aufenthalt in Berlin auch, um Berlinale-Filme zu sehen. "Besonders beeindruckt hat uns ein Film über den Anschlag auf der norwegischen Insel Utoya", so Hannah Kanne.

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Im Kino am Potsdamer Platz waren zu der Vorstellung auch drei Überlebende aus Norwegen gekommen. Aber auch von den beiden Siegerfilmen des Kinofestes 2017, die am Montagabend in den Hackeschen Höfen liefen. Sowohl der Kurzfilm "Watu Wote", nominiert für den Oscar für den besten Kurzfilm, als auch "Somewhere in Tonga", der die "Lüdia" gewann, begeisterten das Ehepaar aus Lünen.

Martin Schulz, der Mann aus dem Eis

Im Kino in den Hackeschen Höfen erklärte Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, was der Lüner Löwe mit dem Berliner Bären gemeinsam hat. Und zitierte dabei so manchen Filmtitel aus dem Programm des 28. Kinofestes. Für Martin Schulz wäre, so der Bürgermeister, eine Hauptrolle in "Der Mann aus dem Eis" prädestiniert."

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Für die GroKo passt der "Aufbruch ins Ungewisse" und Regisseurin Laura Lackmann könnte Frau Nahles und Frau Merkel als Besetzung für die Fortsetzung von "Zwei im falschen Film" anfragen", so Kleine-Frauns.

Bürgermeister bleibt souverän

Und ließ sich auch nicht von einer Zwischenfrage aus dem Publikum nicht aus der Ruhe bringen - "wo ist denn eigentlich Lünen?" fragte ein Zuschauer im Kino. Er bekam seine Antworte vom ersten Bürger der Stadt direkt, "Das kleine Lünen braucht sich nicht hinter Berlin verstecken", so Kleine-Frauns.


Beeindruckt waren die Gäste des Kinofest-Empfangs von Florian Schewes "Somewhere in Tonga", der Geschichte eines schwer erziehbaren Jugendlichen aus Berlin, dessen letzte Chance ein Sozialarbeiter ist, der ihn mit in die Südsee nimmt.

Das gesamte Team war vor Ort

Bis auf die Laiendarsteller aus Tonga war das gesamte Team im Kino dabei. Zu den Gäste des Empfangs im Restaurant Oxymoron in den Hackeschen Höfen gehörten auch die Schauspieler Anke Sevenich, Lina Wendel, Waldemar Kobus, Joe Bausch und Jochen Nickel, und die Lüdia-Gewinnerin Tini Tüllmann ("Freddy Eddy").

Sie erlebten mit, wie Wiedemann und sein Stellvertreter Sven Ilgner eine Ehre-Filmklappe überreichten. Ausgezeichnet wurde Peter König, der Mann, der es geschafft hatte, dass Lünen Fatih Akins "Aus dem Nichts" als Eröffnungsfilm im November 2017 lief.

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