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Energiepass: Möglichst früh informieren

Meyer zu Gast bei Verbraucherberatung

17.05.2007

Lünen ?Eine Stadt wie Lünen ohne Verbraucherzentrale kann man sich gar nicht vorstellen? ? Lünens CDU-Bundestagsabgeordneter Laurenz Meyer fand klare Worte im Hinblick auf die Zukunft der Einrichtung an der Kirchstraße 12. Und auch Klaus Müller vom Vorstand der Verbraucherzentrale NRW zeigte sich beim gestrigen Besuch von Meyer zuversichtlich, dass die ?guten Verhandlungen? bis Ende des Jahres zu einem positiven Ergebnis für das Beraterteam um Jutta Gülzow führen werden. Im Mittelpunkt des Gesprächs, an dem auch Berater Holger Okken, CDU-Ratsfrau Ursula Engelke und Diana Fante von Meyers Bürgerbüro teilnahmen, standen drei Themen. Meyer lag besonders der ?Energiepass" am Herzen, der noch vor der Sommerpause vom Bundestag verabschiedet werden soll. ?Hausbesitzer sollten sich schon jetzt damit beschäftigen, denn derzeit können sie noch zwischen der kostengünstigeren, verbrauchsorientierten Variante und dem teureren bedarfsorientierten Energiepass wählen?, betont Meyer. Es gebe auch eine sehr günstige Finanzierung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau, um Wärmedämmung an Häusern vorzunehmen. ?Die Beantragung und Genehmigung sind sehr einfach?, so Meyer. Aber auch die unlautere Telefonwerbung, mit der sich die Verbraucherzentrale intensiv seit eineinhalb Jahren beschäftigt, war ein Thema. Müller: ?Bislang steht leider die Bundesjustizministerin auf der Bremse.? Bei einer Anhörung im Bundestag, so Meyer, sei man sich einig geworden, dass es für Missbrauch dieser Werbung verstärkt Strafen geben und es auch verbindliche Möglichkeiten geben müsse, sich aus dieser Telefonwerbung auszuklinken. ?Noch gibt es keine Zwangsmaßnahmen für Firmen, die sich nicht daran halten.? Meyer riet allen Betroffenen, sich bei der Verbraucherberatung entsprechend zu informieren. Das gelte auch für Internet-Abzocke. Hier, so Müller, sorgten verstärkt unseriöse Anbieter dafür, dass auch die seriösen Firmen ihre guten Geschäftspraktiken überdenken. Denn nur zu oft fallen Verbraucher auf Angebote herein, die nur scheinbar kostenlos sind. Beate Rottgardt Infos: Tel. 1 89 75.

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