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Janosch: Trost und Ermutigung

Mein liebstes Märchen

Die Kultur des Lesens und Vorlesens erlebte Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick schon daheim bei seinen Eltern – und setzte sie dann als Vater von drei Söhnen mit seiner Frau Ursula fort. Favorit bei den Gute-Nacht-Geschichten waren dabei die Janosch-Erzählungen.

LÜNEN

von Von Beate Rottgardt

, 01.08.2012
Janosch: Trost und Ermutigung

Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick mit einem Märchenbuch der Gebrüder Grimm. Seinen Söhnen las er eher Janosch und Astrid Lindgren vor.

Auch wenn Grimms Märchen zum Teil weltbekannt sind, vor dem Einschlafen könnten sie Angst machen, befürchtete Stodollick und deshalb gab´s für seine Jungs eher Geschichten von zeitgenössischen Autoren.  „Janosch war sehr gut. So macht die Geschichte von Hannes Strohkopf, der einem schlechten Schüler Selbstbewusstsein beibringt, die Kinder stark.“  

Und wenn die Kinder mal krank waren tröstete sie „Ich mach dich gesund, sagt der Bär“, eine Janosch-Geschichte, in der der Tiger seinen verrutschten Streifen wieder bekommt. Faszinierend für Kinder sei auch „Das kleine Schiff“ mit vielen Perspektivwechseln und ungewöhnlichen Beobachtern.  Aber auch Astrid Lindgrens Kinderbücher waren bei den drei Söhnen des Bürgermeisters beliebt: „Zu der Zeit haben wir oft in Schweden Urlaub gemacht und die Kinder bekamen so Vorstellungen, wie die Orte aussahen, in denen die Geschichten spielen.“ Außerdem gab es die Figuren aus den Janosch- und Lindgren-Büchern als Puppen und die Kinder konnten die Geschichten nachspielen.  

In Erinnerung hat der Bürgermeister auch noch die Geschichte von „Henriette Bimmelbahn“, weil diese Reime entsprechend gelesen wurden, dass sie wie das Geräusch einer Bahn klangen. Seine drei Söhne, heute 28, 26 und 22 Jahre alt, haben die Liebe zu Büchern von den Eltern geerbt. Und das schönste Kompliment kommt vom Mittleren: „Er will es mal genauso mit seinen Kindern machen wie wir."

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