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Kanalsanierung an der Alstedderstraße beginnt im September

ALSTEDDE Lange gefordert und beschlossen und von den Anwohnern ersehnt, wird die Sanierung des Kanals der Alstedder Straße in absehbarer Zeit beginnen: Von Ende September 2008 bis Ende August 2009 wird der Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen (SAL) AöR die Arbeiten in sechs Bauabschnitten durchführen – vom Fuchsbach bis Am Steinkreuz.

von Von Ludwig Overmann

, 13.06.2008
Kanalsanierung an der Alstedderstraße beginnt im September

Der Ausbau der Alstedder Straße ist geplant.

Voraussetzung für den Beginn der Tiefbauarbeiten ist die Fertigstellung der Baumaßnahmen Borker Straße. Die SAL-Fachleute Klaus Schlottke und Thomas Palz informierten die Alstedder am Mittwoch im Coldinne-Stift. Den Kanalarbeiten schließt sich die Wiederherstellung der Alstedder Straße an, die im maroden Bereich seit mehreren Jahren für LKW mit Tempo 30 km/h ausgewiesen ist.

Über die zukünftige Straßengestaltung wird die Fachabteilung der Stadt in einer eigenen Veranstaltung informieren. Wie Klaus Schlottke berichtete, wurde nach Bergsenkungen in den 70er Jahren ab 1978 bis 1981 die Kanalisation vom Wevelsbach bis Alstedde erneuert.

Kanal stammt aus den 50er Jahren

Der aus der Mitte der 50er Jahre stammende Kanal müsse auch verschleißbedingt erneuert werden, teilte Thomas Palz auf Anfrage mit. Was die Grundstücksanschlussleitungen betrifft, so habe SAL diese im öffentlichen Bereich untersucht, könne den Bürgern Informationen zur Verfügung stellen, damit diese gegenüber dem Bergbau eventuelle Ansprüche geltend machen können.

Die neuen Rohre werden in die südliche Fahrbahn in der alten Trasse verlegt, sind zwischen 0,90 und 1,20 Meter dick; verlegt werden sie in durchschnittlich 3,5 Meter Tiefe, so dass es keine Probleme mit der Verbindung zu den Hausanschlüsse geben dürfte.

SAL-Vertreter sagten ein Beweissicherungsverfahren zu

Was eventuelle Schäden an alten Häusern durch die Baumaßnahme betrifft, so sagten die SAL-Vertreter ein  Beweissicherungsverfahren zu. Der Verkehr wird über Baustellenampeln einspurig geregelt. Wie dem Bauzeitenplan zu entnehmen ist, sind die Stadtwerke in die Maßnahme eingebunden, so dass rechtzeitig Leerrohre sowie Wasser- und Gasleitungen verlegt werden.

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