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Kunst bildet Persönlichkeit

Vielfältige Ausstellung des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in der Stadtgalerie eröffnet

14.05.2007

Zahlreiche Gäste konnten sich beim Rundgang durch die sehenswerte Ausstellung davon überzeugen, dass das Gymnasium mit seiner 100-jährigen Geschichte zwar alt ehrwürdig, zugleich aber quicklebendig und ? neben dem ?Pauken? als Lehrziel ? auch viel für die Persönlichkeitsbildung und die Kunst tut. Besonders beeindruckt waren die Besucher von den vielen Bildern, Collagen und Montagen. Mit Kreativität und Köpfchen erstellte z.B. die Jahrgangsstufe 7 Picasso-Skulpturen, die sie als eine interessante ?Reise in die Moderne? bezeichneten. Ihre futuristisch anmutenden Kunstwerke bestehen aus Fundstücken der ?Wegwerfgesellschaft? und aus Müll. Nach der feierlichen Eröffnung durch Bürgermeister Stodollick, der die Ausstellung als einen ?weiteren Glanzpunkt? bezeichnete, spielte der Musiklehrer Thomas Fischer mit sieben Schülerinnen und Schülern das Stück ?Armer Augustin? mit gewollt dissonanten Tönen, um musikalisch den Aufbruch in die Moderne zu verdeutlichen. Mit einer viel beachteten Modenschau der besonderen Art zogen 12 hyper-modern und phantasievoll gekleidete Schülerinnen unter großem Applaus alle Aufmerksamkeit auf sich. Man kann rote Netz-Strumphosen auch als Handschuhe tragen, das zeigte Natalia Osipov, die mit ihrer künstlerischen Interpretation ein originelles und ?hippes? Outfit präsentierte. ?Lünen hat auch eine Reihe von historisierenden Gebäuden?, sagte Sophie Hochrein (Kunstlehrerin am Stein-Gymnasium) in ihrem Eröffnungsbeitrag. Dabei zog sie einen Bogen zu den weiteren Exponaten der Ausstellung, die nicht nur gegenwartsbezogen oder futuristisch ist, sondern auch einen Einblick in die historische Architektur des Jahres 1907 gewährt. ?Einstein trifft Picasso und geht mit ihm ins Kino?, so lautete der einführende Vortrag von Prof. Dr. Ernst Peter Fischer, der die Veranstaltung als ?eine Reise in die Abstraktion? aus einem wissenschaftsgeschichtlichen Blickwinkel heraus treffend interpretierte. Bis zum 20. Mai ist die Jubiläumsausstellung noch in der Galerie Hansesaal zu besichtigen. Zu sehen sind übrigens auch historische Physikgeräte, alte Schulbänke oder Schautafeln. Beu

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