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Netzwerk wird die Arbeit tragen

Zehn Jahre AWO-Tagespflege

21.05.2007

So sieht es der Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt im Kreisverband Unna, Peter Resler, und so wurde es auch gestern beim Empfang zum zehnjährigen Bestehen der Tagespflege am Amselweg (wir berichteten) betont. Seit zehn Jahren leiste diese Einrichtung einen wichtigen «Beitrag zur Menschlichkeit». So würdigte der Vorsitzende des Unterbezirks Unna der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Wilfried Bartmann, gestern die Tagespflege. Zum zehnjährigen Bestehen der Einrichtung gab es einen Empfang, bei dem nicht viele Festreden, sondern das Gespräch der Gäste im Mittelpunkt standen. Gekommen waren sowohl Vertreter verschiedener AWO-Einrichtungen, der Glückauf-Wohnungsbaugesellschaft, Vertreter privater Pflegedienste, der Seniorenkonferenz und der Parteien. In den vergangenen zehn Jahren wurden hier mehr als 250 betagte Menschen begleitet. Die Tagespflege bietet die Möglichkeit, in der gewohnten Umgebung zu leben und während des Tages qualifizierte Hilfe zu erfahren. Für die pflegenden Angehörigen entsteht damit Freiraum für die Anforderungen des eigenen Alltags oder Zeit zum «Ausspannen». Da die Zahl an Demenz erkrankter Pflegebedürftiger zunehme, sei auch eine weitere Vernetzung von privater Pflege, Angehörigen, Sozialstationen und Heimen erforderlich. Abgestufte Hilfe für alle Entwicklungsphasen sei nur so leistbar, so Peter Resler. In diese Richtung geht auch Idee der Arbeiterwohlfahrt, in Brambauer mit Kooperationspartnern Pläne für eine Senioren-Wohngemeinschaft voran zu treiben. Die «emotionale Geborgenheit», die die Tagespflege seit zehn Jahren biete, zeichne die Arbeit in Brambauer aus, würdigte Bartmann und dankte den Mitarbeitenden, allen voran Andrea Merten, die von Beginn an dabei ist. Diesen Dank gab Merten in einer kurzen Ansprache zurück und unterstrich in Richtung der Mitarbeitenden: «Ich schätze eure Arbeit sehr. Ich bin froh, dass ich euch habe.» Und damit waren auch schon alle Reden gehalten, denn schließlich sollte der Kontakt der Gäste untereinander im Mittelpunkt stehen. Und vielleicht hat sich da auch dabei schon die ein oder andere weitere Vernetzung ergeben. BV

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