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Lüner SV fährt ohne Druck nach Olpe

Fußball

Der Lüner SV ist im Abstiegskampf angekommen. Der kommende Gegner Spielvereinigung Olpe auch. Und der hat kurzfristig seinen Coach beurlaubt.

Lünen

, 06.04.2018
Lüner SV fährt ohne Druck nach Olpe

Szene aus dem Heimspiel 2016 gegen Olpe, das der LSV mit 3:0 für sich: Fabian Pfennigstorf (r.) bejubelt einen seiner drei Treffer, hier mit Ersin Kusakci. Am Sonntag steht Pfennigstorf nach seiner langen Verletzung erstmals wieder im Kader. © Foto: Goldstein

Die Spielvereinigung Olpe hat reagiert. Der Fußball-Westfalenligist, der nach mehreren sieglosen Spielen in den Abstiegskampf gerutscht ist, hat sich unter der Woche von seinem Trainer Marek Lesniak getrennt. Am Sonntag spielt die Spielvereinigung mit ihrem neuen Trainergespann Ingo Peter und Frank Gehrmann nun gegen den Lüner SV, der ebenfalls unten reingerutscht ist. Olpe hofft auf den Trainereffekt.

„Wir erhoffen uns einen neuen Impuls und frischen Wind durch den Trainerwechsel. Wir gehen frohen Mutes in das Spiel und wollen alle drei Punkte hierbehalten“, sagt Björn Schneider, Sportlicher Leiter, der Spielvereinigung. Mario Plechaty, Coach des Lüner SV, erwartet von der Mannschaft aus Olpe eine Reaktion nach dem Trainerwechsel. „Was genau da vorgefallen ist, weiß ich nicht. Ingo Peter ist aber ein alter Trainerhase, der viel Erfahrung mitbringt“, so Plechaty.

Beide Teams befinden sich nach zuletzt sieglosen Spielen im Abstiegskampf. Olpe (Platz elf) hat 26 Punkte, der LSV ist Neunter mit 28 Zählern. Ganze fünf Spiele am Stück haben die Lüner nun nicht mehr gewonnen. Plechaty sieht darin vor allem eine Ergebniskrise. „Es waren ja meist enge Spiele, bei denen uns das Quäntchen Glück gefehlt hat, das wir in der Hinrunde noch hatten“, so der Lüner Trainer. Druck habe seine Mannschaft vor dem Spiele in Olpe daher (noch) nicht.

„Es ist noch Zeit“

„Es ist noch Zeit“, sagt Plechaty, der eine gute Trainingswoche mit verbesserter Beteiligung sah. Matthias Drees und Samet Akyüz, beide fehlten zuletzt in Hordel (2:3) gesperrt, kehren wieder in den Kader zurück. Mit von der Partie sind zusätzlich auch wieder Adem Cabuk und Ali Bozlar, der zunächst auf der Bank Platz nehmen wird.

Dann wird er wohl auch neben Fabian Pfennigstorf sitzen, der erstmals seit seiner schweren Innenbandverletzung aus dem Dezember wieder im Kader stehen wird. „Allein, dass er wieder auf der Bank sitzt, gibt der Mannschaft viel. Vielleicht reicht es ja für ein paar Minuten“, so Plechaty, der verspricht, keinen Angsthasenfußball spielen lassen zu wollen. „Ein Punkt ist Pflicht, den müssen wir mitnehmen“.

In Olpe wird das neue Trainergespann Peter/Gehrmann mit voller Mannschaftsstärke antreten. „Bei uns sind alle Mann an Bord“, so Björn Schneider abschließend.
Anpfiff: Sonntag, 15.30 Uhr, Am Finkenhagen 17, Olpe

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