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MSV Duisburg

Zur Halbzeit lag der MSV Duisburg bei der «Operation direkter Wiederaufstieg» im Soll. Mit zwei Punkten Vorsprung auf den 1. FC Kaiserslautern waren die Westdeutschen als Tabellen-Dritter in die Winterpause gegangen.

«Wir müssen jetzt die Ochsentour durch die Zweite Liga machen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir den Wiederaufstieg schaffen», hatte der MSV-Vorstandsvorsitzende Walter Hellmich schon vor Saisonbeginn verkündet. Rudi Bommer als neuer Trainer, ein überdurchschnittlicher Zweitliga-Kader und nicht zuletzt das 32 000 Zuschauer fassende Stadion sollen die Trümpfe im Kampf um die Erstliga-Rückkehr sein - und sie scheinen zu stechen.

Von den elf Neuen, die vor Saisonbeginn kamen, konnten sich in allen Mannschaftsteilen Spieler in der Stammformation etablieren. In der Winterpause gab es zwar keine weiteren Verstärkungen, aber Bommer war mit der Einstellung des vorhandenen Personals zufrieden. «Die Vorbereitung war positiv. Die Jungs haben hart trainiert», sagte der Coach vor Beginn der Rückrunde.

Alles ist aber auch in Duisburg nicht eitel Sonnenschein. In der Saison-Halbzeit gab es Zoff um Torhüter Georg Koch. Club-Chef Hellmich setzte Koch im Patriarchen-Stil als Kapitän ab. «Ich trage die Verantwortung für diesen Klub. Wenn ich Störungen erkenne, muss ich handeln», sagte Hellmich, ohne einen konkreten Grund für die Degradierung zu nennen. Dabei schieb sich der Routinier im vergangenen Sommer nach einem vorhergegangenen Disput eigentlich mit Hellmich arrangiert zu haben und hatte ogar seinen Vertrag bis 2009 verlängert. Die Duisburger Fans können nur hoffen, dass das hausgemachte Winter-Theater die «Zebras» nicht aus dem Tritt gebracht hat.

(Stand: Januar 2007)

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