Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Maas wirbt bei G20-Treffen für Atomabkommen mit dem Iran

Buenos Aires. Zum Auftakt des G20-Treffens in Buenos Aires hat Bundesaußenminister Heiko Maas für den Erhalt des Atomabkommens mit dem Iran geworben.

Maas wirbt bei G20-Treffen für Atomabkommen mit dem Iran

Heiko Maas wirbt für den Erhalt des Atomabkommens mit dem Iran. Foto: Michael Kappeler

„Es aufzugeben bedeutet, sich in eine völlig ungewisse Zukunft zu begeben, was die Frage der Nuklearwaffen im Iran angeht“, sagte der SPD-Politiker am Sonntagabend nach seiner Ankunft in der argentinischen Hauptstadt. „Dabei geht es gar nicht so sehr um den Iran, sondern es geht um unsere eigenen originären Sicherheitsinteressen, die deutschen, aber auch die europäischen.“

US-Außenminister Mike Pompeo nimmt nicht an dem Treffen der führenden Wirtschaftsmächte der Welt teil. Er hält stattdessen am Montag in Washington eine Grundsatzrede zur Iran-Strategie der USA. Die Vereinigten Staaten haben den Ausstieg aus dem mühsam ausgehandelten Abkommen erklärt, das eine iranische Atombombe verhindern soll. Die europäischen Vertragsstaaten, China, Russland und der Iran wollen die Vereinbarung retten.

Maas hatte Anfang der Woche mit Pompeo telefoniert und wird ihn am Mittwoch in Washington treffen. Über die Inhalte der Rede wurde er nach eigenen Angaben aber nicht vorab informiert.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Washington. Kinder in Drahtkäfigen: Solche Bilder steigern die Kritik an Trumps umstrittener Migrationspolitik. Doch - was für die Mehrheit der Amerikaner völlig inakzeptabel scheint, heißen immerhin mehr als ein Drittel seiner Wähler gut.mehr...

Meseberg. Nach wochenlanger Vorarbeit müssen jetzt die Chefs ran. In einem früheren Barockschloss diskutieren Angela Merkel und Emmanuel Macron die letzten Bausteine ihres EU-Reformpuzzles. Doch wie ein dunkler Schatten schwebt der Geist Horst Seehofers über der Schlossidylle.mehr...

Genf. Jedes Jahr sind mehr Menschen vor Krieg, Gewalt und Elend auf der Flucht. Europäer meinen oft, sie seien besonders schwer betroffen. Der Schein trügt aber, sagt der UN-Flüchtlingshochkommissar.mehr...

Washington. Innen- und Außenpolitik zu vermischen, ist gegen die Etikette der internationalen Diplomatie. Donald Trump tut es dennoch. Um seine umstrittene Ausländerpolitik zu rechtfertigen, führt er Deutschland als Negativbeispiel an - und macht dabei Fehler.mehr...

Damaskus. Sowohl die USA als auch Regierungsanhänger kämpfen im Osten Syriens gegen den IS. Gleichzeitig stehen sie in Konkurrenz zueinander. Wer ist dort für einen Luftangriff mit vielen Opfern verantwortlich?mehr...