Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Martin Scorsese erhält Asturien-Preis

Oviedo. Den Oscar hat er schon, jetzt kommt eine rare Trophäe hinzu. Martin Scorsese wird mit dem „spanischen Nobelpreis“ ausgezeichnet.

Martin Scorsese erhält Asturien-Preis

Regisseur Martin Scorsese sammelt Preise. Foto: Brian Lawless

Der US-amerikanische Regisseur Martin Scorsese erhält den angesehenen spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Künste.

Der 75 Jahre alte New Yorker sei eine „Legende des zeitgenössischen Kinos“ und einer der hervorragendsten Filmschaffenden der „New Hollywood“-Gruppe um George Lucas, Francis Ford Coppola und Steven Spielberg, begründete die Jury bei der Bekanntgabe des Siegers am Mittwoch in Oviedo in Nordspanien ihre Entscheidung.

Der Oscar-Gewinner von 2006, der sich in Oviedo den Angaben zufolge gegen 34 Kandidaten aus 21 Ländern durchsetzte, wurde mit Filmen wie „Taxi Driver“, „Hexenkessel“ und „Good Fellas“ weltberühmt. Zuletzt drehte er für Netflix den Thriller „The Irishman“ mit Robert De Niro, Al Pacino, Joe Pesci und Harvey Keitel.

Die Prinzessin-von-Asturien-Preise gelten als „die spanischen Nobel-Preise“ und sind nach der spanischen Thronfolgerin benannt. Sie werden alljährlich in acht Sparten vergeben. Die Preisträger erhalten jeweils 50 000 Euro und die Nachbildung einer Statue von Joan Miró. Die Auszeichnungen werden Ende Oktober von König Felipe VI. in Oviedo überreicht. Sorcese ist der erste Sieger von 2018, die weiteren werden in den nächsten Wochen und Monaten nach und nach bekannt gegeben werden. 

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Los Angeles. Der Schauspieler und Regisseur hat Rudyard Kiplings Kinderbuchklassiker neu verfilmt. Die Mischung aus Live-Action und Trickfilm fällt allerdings recht düster aus.mehr...

Teheran. Weil er von Wahlfälschung bei der Präsidentenwahl 2009 gesprochen hatte darf der Filmemacher den Iran nicht verlassen und konnte auch nicht persönlich seinen Preis für das beste Drehbuch bei den Filmfestspielen in Cannes annehmen.mehr...

Berlin. Eben war Alicia Vikander noch als Action-Heldin Lara Croft in „Tomb Raider“ im Kino zu sehen. Als Kontrastprogramm gibt es jetzt den Arthouse-Film „Euphoria“.mehr...

München. Dieser Film war eine Herzensangelegenheit für Rupert Everett. In seinem Biopic verfilmt er die letzten traurigen Jahren des Dandys, Ästheten und Dichters Oscar Wilde.mehr...