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Mathias Énard erhielt Adenauer-Literaturpreis

Weimar. Die Adenauer-Stiftung vergibt den Literaturpreis seit 1993. Geehrt werden nach ihren Angaben Autoren, die der Freiheit das Wort geben. Zu den Preisträgern gehörten Sarah Kirsch, Günter de Bruyn, Herta Müller, Wulf Kirsten oder Daniel Kehlmann.

Mathias Énard erhielt Adenauer-Literaturpreis

Mathias Énard wurde mit dem Preis der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnet. Foto: Arno Burgi

Der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2018 ist an den französischen Schriftsteller und Übersetzer Mathias Énard verliehen worden. Énard nahm die mit 15 000 Euro dotierte Auszeichnung am Sonntag in Weimar vom Vorsitzenden der CDU-nahen Stiftung, Norbert Lammert, entgegen.

Die Wahl der Jury war auf den im spanischen Barcelona lebenden Autor gefallen, weil er „ein virtuoser und vielsprachiger Vordenker der orientalischen Renaissance“ sei. Die Laudatio hielt CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Zu Énards Romanen zählen „Erzähl ihnen von Schlachten, Königen und Elefanten“ (2011), „Straße der Diebe“ (2013) und „Kompass“ (2016). Lammert nannte die Romane des 46-Jährigen ein kosmopolitisches Werk des Friedens und der Freiheit. Für den Roman „Kompass“ erhielt Énard im vergangenen Jahr bereits den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung.

Énard hatte zeitgenössische Kunst studiert und später die arabische und persische Sprache erlernt. Er lebte unter anderem in Teheran, Beirut und Damaskus. Im Jahr 2000 zog er nach Barcelona, wo er auch für Kulturzeitschriften arbeitet und ein libanesisches Restaurant betreibt.

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