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Alle Artikel zum Thema: Mazedonien

Mazedonien

Skopje. Der Streit zwischen Athen und Skopje um den Staatsnamen Mazedonien oder Nord-Mazedonien lässt sich auf höchster Ebene leicht lösen. Doch Nationalisten auf beiden Seiten finden sich damit nicht ab.mehr...

Skopje. Bei gewaltsamen Demonstrationen in der mazedonischen Hauptstadt Skopje gegen die mit Griechenland getroffene Vereinbarung zur Änderung des Landesnahmens sind mehrere Menschen verletzt worden. Nach ersten Medienberichten mussten sieben Polizisten und mindestens drei Demonstranten zur Behandlung ins Krankenhaus. Mindestens elf Demonstranten wurden festgenommen. Die Polizei setzte Tränengas und Blendgranaten ein, um die gewaltsamen Proteste vor dem Parlamentsgebäude aufzulösen. Die ehemalige jugoslawische Teilrepublik soll sich künftig Nord-Mazedonien nennen.mehr...

Athen. Griechenland und Mazedonien haben eine Vereinbarung zur Beilegung des seit gut einem Vierteljahrhundert andauernden Streits um den Namen Mazedonien unterzeichnet. Danach soll die ehemalige jugoslawische Teilrepublik sich künftig Nord-Mazedonien nennen. Als Gegenleistung will Athen den Weg des Landes zur Nato und in die EU nicht länger blockieren. Mazedonien grenzt im Süden an die griechische Region mit dem gleichen Namens. Griechenland spricht dem Nachbarland das Recht auf den historischen Namen ab.mehr...

Athen. Die linken Regierungschefs in Skopje und Athen sind über ihre Schatten gesprungen. Das Abkommen steht. Dennoch ist der Zwist um den Namen Mazedoniens noch nicht ausgestanden. Auf beiden Seiten wird Widerstand gegen das Abkommen organisiert.mehr...

Athen. Der linke griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras und seine Regierung haben eine Kraftprobe im Parlament überstanden: 153 Abgeordnete stimmten in Athen gegen einen Misstrauensantrag der konservativen Opposition, 127 Abgeordnete dafür. Die konservative Oppositionspartei Nea Dimokratia wollte mit dem Antrag verhindern, dass die im jahrzehntelangen Namensstreit mit dem Nachbarsstaat Mazedonien ausgehandelte Kompromisslösung in Kraft treten kann. Danach soll sich die ehemalige jugoslawische Teilrepublik künftig Nord-Mazedonien nennen.mehr...

Athen. Griechenland und Mazedonien haben ihren jahrelangen Streit um den Namen der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik beigelegt. Damit wird auch der Weg frei für den Beitritt Mazedoniens zur Nato und für die Aufnahme von EU-Beitrittsverhandlungen. EU und Nato reagierten hocherfreut auf die Einigung der Regierungschefs Mazedoniens und Griechenlands, Zoran Zaev und Alexis Tsipras. „Unsere Nachbarn werden den Namen Republik Nord Mazedonien haben“, sagte Tsipras im griechischen Staatsfernsehen.mehr...

Athen. Nach jahrelangem Streit haben sich die Regierungschefs Mazedoniens und Griechenlands, Zoran Zaev und Alexis Tsipras, auf einen Kompromiss für den Namen der früheren jugoslawischen Teilrepublik verständigt. „Unsere Nachbarn werden den Namen Republik Nord Mazedonien haben“, sagte Tsipras im griechischen Fernsehen. Das Wichtigste sei, dass der nördliche Nachbar nicht mehr mit dem antiken griechischen Mazedonien verwechselt werden könne. Als Gegenleistung will sich Athen nicht mehr gegen den Beitritt dieser Republik in die Nato sperren.mehr...

Sofia. In der EU wird schon heute viel gestritten. Will man da noch mehr Länder am Tisch sitzen haben? Nicht so schnell, meint die EU. Aber Hoffnung macht sie den Westbalkan-Staaten schon.mehr...

Sofia. Um das Atomabkommen mit dem Iran zu retten, wird die EU ein Gesetz zur Abwehr von US-Sanktionen reaktivieren. Über das „Blocking Statute“ kann es europäischen Unternehmen unter Strafe verboten werden, sich an die US-Sanktionen gegen den Iran zu halten, die nach dem Rückzug der USA aus dem Atomabkommen wieder eingeführt werden. Gleichzeitig soll es regeln, dass europäische Unternehmen für möglicherweise entstehende Kosten und Verluste entschädigt werden. Wie genau das Gesetz zum Einsatz kommen könnte, ist aber noch unklar.mehr...

Sofia. Zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran wird die EU ein Gesetz zur Abwehr von US-Sanktionen reaktivieren. Das sogenannte „Blocking Statute“ werde am Freitagvormittag auf den Weg gebracht, sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Donnerstag nach einem EU-Spitzentreffen in der bulgarischen Hauptstadt Sofia.mehr...

Sofia. Zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran wird die EU ein Gesetz zur Abwehr von US-Sanktionen reaktivieren. Das sogenannte „Blocking Statute“ werde morgen Vormittag auf den Weg gebracht, sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nach einem EU-Spitzentreffen in der bulgarischen Hauptstadt Sofia.mehr...

Schlaglichter

17.05.2018

Die EU macht Trump ein Angebot

Sofia. Im Handelsstreit wollen die Europäer die USA mit Zugeständnissen locken. Falls die EU auf Dauer von den angedrohten US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen werde, sei die EU bereit, „darüber zu sprechen, wie wir reziprok die Barrieren für den Handel reduzieren“, sagte Kanzlerin Angela Merkel bei einem Treffen mit ihren EU-Kollegen in Bulgariens Hauptstadt Sofia. Auch zum Iran-Atomabkommen gebe es eine geschlossene Haltung der EU-Staaten, so Merkel. Man sei sich einig, dass das Abkommen nicht vollkommen sei, man wolle aber trotz der Abkehr der USA daran festhalten.mehr...

Sofia. Eine Europäische Union mit mehr als 30 Mitgliedsländern? Zumindest die EU-Kommission hält das für wünschenswert und lockt Balkanstaaten wie Montenegro und Serbien sogar mit dem konkreten Datum 2025. Jetzt diskutieren zunächst die Staats- und Regierungschefs.mehr...

Sofia. Kanzlerin Angela Merkel hat Zugeständnisse im Handelsstreit mit den USA in Aussicht gestellt, falls die Europäische Union unbefristet von den angedrohten US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Dann sei die EU bereit, „darüber zu sprechen, wie wir reziprok die Barrieren für den Handel reduzieren“, sagte Merkel vor einem Treffen mit ihren EU-Kollegen in Bulgariens Hauptstadt Sofia. Zum Iran-Atomabkommen gebe es eine geschlossene Haltung der EU-Staaten, sagte sie. Das Abkommen sei noch nicht vollkommen, trotz der Abkehr der USA wolle man aber daran festhalten.mehr...

Ausland

17.05.2018

Die EU macht Trump ein Angebot

Sofia. US-Präsident Trump macht Politik mit den Ellenbogen. Zuletzt hat er seine Partner in Handelsfragen und mit dem Ausstieg aus dem Iran-Atomabkommen düpiert. Nun will die EU ihn ködern.mehr...

Straßburg. Der EU-Beitrittskandidat Türkei bekommt von der EU einmal mehr ein dramatisch schlechtes Zeugnis ausgestellt. Anderen Ländern, die in die Europäische Union wollen, wird hingegen Mut gemacht.mehr...

Straßburg. In ihrem neuen Türkei-Bericht äußert die EU-Kommission vernichtende Kritik an der Politik von Staatspräsident Erdogan. „Die Türkei hat sich in großen Schritten von der EU wegbewegt“, heißt es in der Bewertung der EU-Beitrittsverhandlungen mit dem Land. Konkret ist zum Beispiel von deutlichen Verschlechterungen der Rechtsstaatlichkeit und der Presse- und Meinungsfreiheit die Rede. Eine Empfehlung, die praktisch bereits auf Eis liegenden Beitrittsgespräche mit der Türkei auch offiziell auszusetzen, sprach die Kommission allerdings dennoch nicht aus.mehr...

Berlin. Die Europäische Kommission ist für eine baldige Erweiterung der EU um die Westbalkanstaaten Albanien und Mazedonien. Die Kommission werde den Mitgliedstaaten „höchstwahrscheinlich bis zum Sommer“ empfehlen, die Beitrittsverhandlungen mit den beiden Ländern aufzunehmen, sagte der zuständige EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn der „Welt“. Die Menschen in diesen Ländern hätten eine konkrete europäische Perspektive verdient. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich erst am Mittwoch für eine weitere Annäherung des westlichen Balkans an die EU ausgesprochen.mehr...

Athen. Bei einer Großkundgebung in Athen haben Hunderttausende Demonstranten die alleinigen Rechte Griechenlands auf den Namen Mazedonien angemeldet. „Mazedonien ist griechisch und nur griechisch“, skandierten die Menschen, die aus allen Teilen des Landes mit Bussen gekommen waren. Zu der Demonstration hatten nationalistisch und religiös orientierte Organisationen aufgerufen. Auch konservative und rechtspopulistische Politiker sowie Bischöfe nahmen daran teil. Griechische Journalisten schätzten, dass etwa 300 000 Demonstranten an der Kundgebung teilnahmen.mehr...

Brüssel. Die EU-Kommission in Brüssel will den EU-Beitritt der sechs Westbalkan-Staaten nach Informationen der „Welt“ maßgeblich beschleunigen. Eine EU-Mitgliedschaft der Westbalkan-Staaten sei im politischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Interesse der Union, schreibe die EU-Kommission in ihrem Dokument, das der Zeitung vorliegt. Bei den sechs Westbalkan-Staaten geht es um Serbien, Montenegro, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Albanien und das Kosovo. Serbien und Montenegro könnten aus Sicht der EU-Kommission bereits 2025 der Europäischen Union beitreten.mehr...

Varazdin. Vize-Europameister Spanien ist erfolgreich in die EM-Hauptrunde in Kroatien gestartet und hat damit die Chancen auf einen Halbfinal-Einzug der deutschen Handballer zumindest nicht weiter verschlechtert.mehr...

Zagreb. Deutschlands Handballer haben den erhofften Gruppensieg bei der Europameisterschaft verpasst. Die DHB-Auswahl trennte sich im letzten Vorrundenspiel 25:25 von Mazedonien und darf sich im Kampf um den Einzug ins Halbfinale keinen weiteren Ausrutscher mehr leisten. Bester Werfer beim Titelverteidiger war vor rund 6500 Zuschauern in Zagreb Steffen Weinhold mit sieben Toren.mehr...

Zagreb. Erneut ein Krimi, erneut ein 25:25: Die deutschen Handballer haben mit dem zweiten Remis bei der EM gegen Mazedonien den Gruppensieg verpasst und einen Dämpfer auf dem Weg ins angestrebte Halbfinale hinnehmen müssen.mehr...

Zagreb. Kiril Lazarov ist ein Handballer der Superlative. Kein Spieler hat während einer Weltmeisterschaft jemals mehr Tore erzielt als der Mazedonier (92). Und kein anderer Profi hat auch bei einer Europameisterschaft je mehr Tore (61) als der mittlerweile 37-Jährige geworfen.mehr...

Zagreb. Der WM-Dritte Slowenien ist mit einer Niederlage in die Handball-Europameisterschaft gestartet. Der nächste deutsche Vorrundengegner in der Gruppe C verlor in Zagreb gegen Mazedonien mit 24:25. In einem dramatischen Spiel waren Dejan Manaskov mit acht Toren und Altstar Kiril Lazarov mit sieben Treffern beste Werfer für Mazedonien. Bei den Slowenen traf Ziga Mlakar am häufigsten.mehr...

Stuttgart. An der Staatsoper Stuttgart hat die Star-Sopranistin Ana Durlovski als Gast ihren festen Platz. Doch was in ihrer Heimat Mazedonien geschieht, ist ihr persönlicher Alptraum. Ihr Ehemann, ebenfalls ein Opernsänger, sitzt dort wegen Terrorverdachts in Untersuchungshaft.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung hält die Einstufung von sechs Balkanstaaten und zwei afrikanischen Staaten als sogenannte sichere Herkunftsländer weiter für gerechtfertigt. Die acht Länder erfüllten weiterhin die Voraussetzungen für eine solche Einstufung, heißt es in einem Bericht des Bundesinnenministeriums, über den das Kabinett heute beriet. „Die politische Entwicklung in allen Ländern gibt nach Auffassung der Bundesregierung keine Anhaltspunkte für eine Überprüfung der Entscheidung des Gesetzgebers.“ Auf 70 Seiten beschreibt die Regierung die Lage in den acht Ländern.mehr...

Athen/Thessaloniki. Griechenland, Mazedonien und Serbien wollen das Mittelmeer mit der Donau verbinden und dafür einen Kanal bauen. Sollte dieser Plan umgesetzt werden, wäre dies eines der längsten Kanäle Europas. Das berichteten zahlreiche griechische Medien unter Berufung auf den Bürgermeister der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki, Giannis Boutaris. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, könnte der gigantische Plan Schätzungen zufolge rund 17 Milliarden Euro kosten. Das Projekt könnte binnen sechs Jahren gebaut werden.mehr...