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Mazedonien

Der Nato-Gipfel 2018 - das waren zwei Tage verwirrender, teils auch beunruhigender Nachrichten. Das Durcheinander war nicht immer leicht zu sortieren. Fünf Dinge, die man am Ende wissen muss:

Spitzenpolitiker in der EU haben Asylzentren auch in Balkanländern ins Spiel gebracht. Doch die winken ab. Ein Zusammenhang zwischen Beitrittsverhandlungen und Aufnahmezentren für Migranten wird überall bestritten.

Die EU zeigt Erdogan die kalte Schulter. Nach dem Wahlsieg des autokratisch regierenden türkischen Präsidenten wird vorerst nicht über den Ausbau der Zollunion verhandelt. Für Erdogan kommt das im ungünstigsten

Der Streit zwischen Athen und Skopje um den Staatsnamen Mazedonien oder Nord-Mazedonien lässt sich auf höchster Ebene leicht lösen. Doch Nationalisten auf beiden Seiten finden sich damit nicht ab.

Die linken Regierungschefs in Skopje und Athen sind über ihre Schatten gesprungen. Das Abkommen steht. Dennoch ist der Zwist um den Namen Mazedoniens noch nicht ausgestanden. Auf beiden Seiten wird Widerstand

In der EU wird schon heute viel gestritten. Will man da noch mehr Länder am Tisch sitzen haben? Nicht so schnell, meint die EU. Aber Hoffnung macht sie den Westbalkan-Staaten schon.

Eine Europäische Union mit mehr als 30 Mitgliedsländern? Zumindest die EU-Kommission hält das für wünschenswert und lockt Balkanstaaten wie Montenegro und Serbien sogar mit dem konkreten Datum 2025. Jetzt

US-Präsident Trump macht Politik mit den Ellenbogen. Zuletzt hat er seine Partner in Handelsfragen und mit dem Ausstieg aus dem Iran-Atomabkommen düpiert. Nun will die EU ihn ködern.

Der EU-Beitrittskandidat Türkei bekommt von der EU einmal mehr ein dramatisch schlechtes Zeugnis ausgestellt. Anderen Ländern, die in die Europäische Union wollen, wird hingegen Mut gemacht.