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Mehr Geld für Behindertensport in Aussicht gestellt

Berlin. Der Behindertensport soll künftig finanziell deutlich besser ausgestattet werden.

Mehr Geld für Behindertensport in Aussicht gestellt

Friedhelm Julius Beucher, der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, spricht während des parlamentarischen Abends zu den Gästen. Foto: Gregor Fischer

Das kündigte Stephan Mayer (CSU), Parlamentarischer Staatssekretär im für den Sport zuständigen Bundesinnenministerium, beim parlamentarischen Abend des Deutschen Behindertensportverbandes in Berlin an.

Mayer versprach für diese Legislaturperiode einen „großen Wurf“. Zuletzt bekam der Behindertensport 6,57 Millionen Euro an Bundesmitteln. Für den Haushalt 2018 stellte Mayer, der den terminlich verhinderten Bundesinnenminister Horst Seehofer vertrat, einen Betrag von „mehr als sieben Millionen Euro“ in Aussicht. Mayer sagte: „Und Ziel für den Etat 2019 sind elf Millionen Euro.“

Nachholbedarf sieht Mayer insbesondere im Bereich der beruflichen Förderung von Behindertensportlern. Eine Vollzeittätigkeit und eine Leistungssportkarriere seien derzeit kaum möglich. „Hier werden wir uns finanziell stärker engagieren“, sagte Mayer. Erheblichen Nachbesserungsbedarf sieht er auch in der Trainerfrage. Im olympischen Sport kämen auf 4000 Kaderathleten rund 800 Trainer. Auf 300 paralympische Sportler kämen hingegen nur neun Bundestrainer. Mayer nannte diese unterschiedlichen Quoten „beschämend“.

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