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Mehr Senioren hinter Gittern

Bielefeld. In einer zunehmend alternden Gesellschaft nimmt auch die Zahl der Senioren hinter Gittern zu. „Mehrere Bundesländer haben bereits auf die demografische Entwicklung im Justizvollzug reagiert und entsprechende Haftplätze vorgesehen, die pflegebedürftigen oder betreuungsintensiven Inhaftierten im höheren Alter vorbehalten sind“, sagt der Vorsitzende des Bundes der Strafvollzugsbediensteten, René Müller. Es sei sinnvoll, länderübergreifend einen „Seniorenvollzug“ auszubauen und unter den Bundesländern zu kooperieren, um den wachsenden Bedarf an Haftplätzen zu decken. Der Personal- und Kostenaufwand sei hoch.

Mehr Senioren hinter Gittern

Häftling Uwe repariert in der Fahrradwerkstatt der Abteilung für lebensältere Inhaftierte ein Fahrrad. Foto: Guido Kirchner

Laut Statistischem Bundesamt waren im März 2017 von deutschlandweit rund 52 000 Strafgefangenen 8,1 Prozent 55 Jahre oder älter, und vier Prozent gehörten der Gruppe 60plus an - mit deutlich steigender Tendenz. Auch in Nordrhein-Westfalen - die aktuellsten Zahlen des NRW-Justizministeriums sind von 2016 - waren knapp vier Prozent der Häftlinge 60 Jahre oder älter, nach nur 1,7 Prozent im Jahr 1996. Die bundesweit meisten Haftplätze in speziellen Seniorenabteilungen gibt es in Bielefeld-Senne, in der zugleich größten JVA des offenen Vollzugs in Europa.

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