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Mehr Sozialpädagogen sollen Grundschullehrer entlasten

Die Zahl der Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte an den Grundschulen in Nordrhein-Westfalen soll um 600 auf knapp 1200 verdoppelt werden. Das teilte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Dienstag mit. Die Grundschulen könnten ab sofort die neuen Stellen ausschreiben und besetzen. In NRW gibt es knapp 2800 Grundschulen.

Düsseldorf

12.06.2018
Mehr Sozialpädagogen sollen Grundschullehrer entlasten

Eine Schülerin der zweiten Klasse meldet sich im Unterricht. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv

Die Sozialpädagogen unterstützen Lehrer im Unterricht, erstellen individuelle Förderpläne und begleiten einzelne Kinder, damit sie dem Unterricht besser folgen können. Besonders in den ersten Schuljahren sei ihr Einsatz wichtig, da die Schüler unterschiedliche Voraussetzungen für den Unterricht mitbrächten, sagte Gebauer.

Die Verteilung der Stellen richtet sich nach sozialen Kriterien und der Schüleranzahl. Die Stellenausschreibungen richten sich an sozialpädagogische Fachkräfte mit Fachhochschul- oder Uniabschluss und an Diplom-Pädagogen. Zuvor hatte die „Rheinische Post“ berichtet. Die Bildungsgewerkschaft GEW bezweifelte in der Zeitung, dass die 600 Stellen tatsächlich besetzt werden können. Auch an Erziehern und Sozialpädagogen herrsche Mangel.

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