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Mehrheit glaubt nicht an schnelle Trendwende für die SPD

Berlin. Bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr hatten die Sozialdemokraten ihr bisher schlechtestes Ergebnis eingefahren. Die Umfragen zeigen seither kein Licht am Ende des Tunnels. Und nach Ansicht der Bürger wird dies vorläufig auch so bleiben.

Mehrheit glaubt nicht an schnelle Trendwende für die SPD

SPD-Parteichefin Andrea Nahles Anfang Mai bei einem Besuch in Schleswig-Holstein. Foto: Axel Heimken

Eine Mehrheit der Bundesbürger glaubt einer aktuellen Erhebung zufolge nicht an ein Comeback der kriselnden SPD in den Meinungsumfragen noch in dieser Legislaturperiode.

In einer Civey-Befragung für das Portal „t-online.de“ äußerten 88 Prozent der Menschen, sie rechneten nicht mit einer solchen Trendwende. 11 Prozent waren anderer Meinung, 8 Prozent waren unentschlossen.

Selbst die SPD-Anhänger sind laut der Umfrage gespalten. 43 Prozent der Menschen innerhalb dieser Gruppe glauben demnach an eine Trendwende in dieser Legislaturperiode, 41 Prozent nicht.

Miese Umfragewerte drücken seit Wochen die Stimmung in der Partei. Im aktuellen Insa-Trend für die „Bild“-Zeitung erreicht die SPD nur noch 16,5 Prozent, einen halben Punkt weniger als vor einer Woche. Im ARD-„Deutschlandtrend“ war die Traditionspartei zuletzt noch auf 17 Prozent gekommen. Damit liegt die SPD mit der neuen Parteivorsitzenden Andrea Nahles weit unter dem bereits historisch schlechten Bundestagswahlergebnis von 20,5 Prozent.

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