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Meister aller Klassen: Fourcade schreibt Biathlon-Geschichte

Tjumen. Selbst für Biathlon-Legende Ole Einar Björndalen ist Martin Fourcade der beste Skijäger, den es je gab. Und der Franzose beherrscht seit Jahren die Szenerie der Biathleten, wie es selbst der große Ole nie geschafft hat.

Meister aller Klassen: Fourcade schreibt Biathlon-Geschichte

Martin Fourcade aus Frankreich hält die Kristallkugel für den Sieg in der Weltcup-Gesamtwertung. Foto: Sergei Grits/AP

Mit seinem siebten Weltcup-Gesamtsieg in Serie stellte der 29-jährige Fourcade beim Weltcup-Finale in Tjumen einen weiteren Rekord auf, der im Sport seinesgleichen sucht. „Ich bin überglücklich. Der Kampf mit Johannes war extrem anstrengend“, sagte der fünfmalige Olympiasieger. Diesmal hatte er in Johannes Thingnes Bö einen ebenbürtigen Widersacher. Der Norweger und Fourcade gewannen je achtmal. Nur der elfmalige Weltmeister schaffte das ebenfalls einmalige Kunststück, in jedem seiner 19 Rennen und saisonübergreifend in 22 nacheinander auf dem Podest zu stehen.

Der zweimalige Familienvater ist so erfolgshungrig wie kaum ein anderer. Monsieur Nimmersatt ist heiß auf Rekorde, hasst Niederlagen. Bis zur WM 2020 in Antholz geht erstmal seine Planung. „Danach weiß ich nicht, ob ich noch so viel Motivation habe, um weiterhin der beste Biathlet der Welt zu sein“, sagte Fourcade. „Aber ich werde nicht so lange laufen wie Ole Einar.“ Der 44-jährige Björndalen ist immer noch aktiv. „Ich glaube, meine Tochter würde mich umbringen, wenn ich noch mit 40 Biathlon mache“, witzelte Fourcade.

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