Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie

Alle Artikel zum Thema: Menschenrechte

Menschenrechte

Straßburg. Der unter seinem früheren Namen Anders Behring Breivik bekannte norwegische Massenmörder ist endgültig mit einer Beschwerde gegen seine Haftbedingungen gescheitert. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wies den Antrag des rechtsextremen Terroristen, der inzwischen Fjotolf Hansen heißt, als offensichtlich unbegründet ab. Das oberste norwegische Gericht hatte im vergangenen Jahr geurteilt, dass die Haftbedingungen nicht gegen die Menschenrechte des Gefangenen verstießen.mehr...

Genf. Die USA haben sich mit dem Austritt aus dem UN-Menschenrechtsrat weltweit ins Abseits gestellt. Regierungen, Diplomaten, Politiker und Menschenrechtler verurteilten den Schritt. Nur aus Israel kam Lob. „Ich bin zutiefst enttäuscht“, teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Bärbel Kofler, mit. Der Rat sei ein wichtiger Baustein der internationalen Ordnung. Der UN-Menschenrechtsrat wacht für die Vereinten Nationen über die Einhaltung der Menschenrechte weltweit. Er hat 47 Mitgliedsländer, die von der UN-Vollversammlung für je drei Jahre gewählt werden.mehr...

Genf/Washington. Mit scharfen Worten verabschieden sich die USA aus dem UN-Menschenrechtsrat. Die Trump-Regierung wirft dem Gremium Verlogenheit vor. Gleichzeitig steht sie selbst wegen des herzlosen Umgangs mit Migrantenkindern am Pranger.mehr...

Washington. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat den Rückzug der USA aus dem UN-Menschenrechtsrat verkündet und das Gremium scharf kritisiert. Der Rat sei ein „schlechter Verteidiger“ der Menschenrechte, sagte US-Außenminister Mike Pompeo in Washington. Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley warf dem Rat erneut vor, eine israelfeindliche Haltung zu vertreten. Derzeit gehören dem Menschenrechtsrat unter anderem Kuba, der Kongo und Venezuela an, wo Menschenrechtler immer wieder Verstöße anprangern.mehr...

Washington. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump zieht sich aus dem UN-Menschenrechtsrat zurück. Das gab die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley in Washington bekannt.mehr...

Washington. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump zieht sich aus dem UN-Menschenrechtsrat zurück. Das gab die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley am Dienstag in Washington bekannt.mehr...

Kabul. Nach einem Selbstmordanschlag der Terrormiliz IS auf eine Zusammenkunft von afghanischen Taliban, Sicherheitskräften und Zivilisten ist die Zahl der Toten auf 36 gestiegen. Mindesten 65 weitere Menschen seien bei dem Anschlag im ostafghanischen Nangarhar verletzt worden, hieß es von der Gesundheitsbehörde der Provinz. Die Menschen hatten am Samstag in einem Park die Eid-Feiertage zum Ende des Fastenmonats Ramadan und eine Waffenruhe zwischen den radikalislamischen Taliban und der Regierung gefeiert.mehr...

Kabul. Bei einem Selbstmordanschlag der Terrormiliz Islamischer Staat auf ein Friedenstreffen zwischen radikalislamischen Taliban, Sicherheitskräften und Zivilisten in Ostafghanistan sind nach offiziellen Angaben 20 Menschen getötet worden. 16 weitere seien verletzt worden. Der Anschlag fiel auf den zweiten Tag einer landesweiten und von der Bevölkerung begeistert begrüßten Feuerpause zwischen Taliban und Regierung. Der IS bekannte sich zu der Tat über sein Sprachrohr Amak ohne weitere Details zu nennen.mehr...

Moskau. Wenige Stunden vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-WM ist ein demonstrierender britischer LGBT-Aktivist im Stadtzentrum von Moskau zeitweise festgenommen worden. Der Aktivist Peter Tatchell hatte nach Fotos auf dem Manegeplatz ein Plakat hochgehalten mit der Aufschrift: „Putin versagt dabei, gegen das Foltern von Schwulen in Tschetschenien vorzugehen.“ Das Demonstrationsrecht in Russland ist während der WM aufgrund eines Erlasses von Präsident Wladimir Putin eingeschränkt.mehr...

Hanoi. Vietnam hat den prominenten Bürgerrechtler Nguyen Van Dai vorzeitig aus der Haft entlassen und nach Deutschland ausreisen lassen. Dies teilte ein Sprecher des regierungskritischen Netzwerks „Bruderschaft für Demokratie“ der Deutschen Presse-Agentur mit. Der 49-Jährige war erst im April in seinem Heimatland zu 15 Jahren Haft und weiteren fünf Jahren Hausarrest verurteilt worden. Dem Anwalt wurde für schuldig befunden, einen Umsturz gegen die Regierung des kommunistischen Einparteienstaates geplant zu haben.mehr...

Santiago de Chile. Tausende Frauen haben in Santiago de Chile gegen Diskriminierung und sexistische Gewalt in Bildung und Arbeit protestiert. Die Kundgebungen für Gleichberechtigung fanden auch in Valparaíso, Concepción und anderen Städten statt.mehr...

Kabul. Schulbildung für Kinder - es war lange eines der wichtigsten Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan. Aber ein neuer Bericht der UN zeigt: Fast die Hälfte aller Kinder zwischen 7 und 17 Jahren darf nicht lernen. Schuld ist vor allem der Krieg mit den Taliban.mehr...

Kabul. Laut einem neuen Bericht der UN-Kinderhilfsorganisation Unicef gehen in Afghanistan fast vier Millionen Kinder nicht zur Schule. 2,2 Millionen davon seien Mädchen, heißt es in der Studie. Mehr als 16 Jahre nach Beginn massiver internationaler Hilfsbemühungen hat demnach knapp die Hälfte aller Kinder zwischen 7 und 17 Jahren keinen Zugang zu Bildung. Gründe seien vor allem der sich verschärfende Krieg mit den Taliban und dem IS. Außerdem führt die wachsende Armut der Menschen dazu, dass noch mehr Kinder arbeiten müssten und Mädchen früh verheiratet würden.mehr...

Srb. Auf der immer häufiger genutzten Balkan-Fluchroute durch Bosnien-Herzegowina und Kroatien haben kroatische Polizisten das Feuer auf einen Kleinbus mit Flüchtlingen eröffnet. Dabei wurden zwei Kinder schwer verletzt. Der Bus war in der Nacht illegal über die Grenze gekommen, wie das Nachrichtenportal „index.hr“ berichtet. Als der Fahrer eine Straßensperre durchbrach, eröffneten die Polizisten in der Ortschaft Srb das Feuer. Der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenkovic kritisierte den Schusswaffengebrauch der Beamten als vermutlich unangemessen.mehr...

Riad. Im Juni sollen Frauen auch in Saudi-Arabien Autofahren dürfen. Doch viele von ihnen fürchten Belästigungen durch Männer. Dem will das Königshaus nun mit hohen Strafen entgegenwirken. Allerdings geht das islamisch-konservative Land gleichzeitig mit harter Hand gegen Frauenrechtler vor.mehr...

Riad. Im islamisch-konservativen Königreich Saudi-Arabien soll sexuelle Belästigung künftig unter Strafe stehen. Der beratende Schurarat des Landes stimmte einem entsprechenden Gesetzentwurf zu, wie das saudische Informationsministerium mitteilte. Sexuelle Belästigung kann demnach künftig mit bis zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe von bis zu umgerechnet 70 000 Euro bestraft werden. Die Abstimmung erfolgte etwa einen Monat, bevor in dem Königreich das Frauenfahrverbot aufgehoben werden soll. Saudi-Arabien ist das einzige Land der Welt, in dem Frauen nicht Auto fahren dürfen.mehr...

Kabul. Afghanische Spezialkräfte haben bei einem Nachteinsatz in der ostafghanischen Provinz Nangarhar offenbar versehentlich neun Zivilisten getötet. Alle seien Mitglieder derselben Familie und Verwandte des Chefs des afghanischen Senats, Fasal Hadi Muslimjar, sagte ein Mitarbeiter der Provinzregierung. Eine Delegation aus Kabul sei auf dem Weg, um den Vorfall zu untersuchen. Wie die Zivilisten in den Einsatz hineingeraten waren und gegen wen der gerichtet war, blieb zunächst unklar. Wegen vieler ziviler Opfer hatten internationale Truppen Nachtrazzien 2013 weitgehend eingestellt.mehr...

Dublin. In Irland wird das Abtreibungsverbot noch in diesem Jahr gelockert. Überraschend deutlich haben die Menschen in dem katholisch geprägten Land dafür gestimmt, das seit Jahrzehnten geltende strenge Abtreibungsverbot zu lockern - eine klare Zwei-Drittel-Mehrheit. Bislang sind Schwangerschaftsabbrüche in Irland selbst nach einer Vergewaltigung, Inzest oder bei einem kranken Fötus untersagt. Wer dagegen verstößt, dem drohen bis zu 14 Jahre Haft.mehr...

Dublin. Historisches Referendum in Irland: Die Bürger des katholisch geprägten Landes haben mit überraschend klarer Zwei-Drittel-Mehrheit dafür gestimmt, das seit Jahrzehnten geltende strenge Abtreibungsverbot zu lockern. 66,4 Prozent votierten für die notwendige Verfassungsänderung. Ministerpräsident Leo Varadkar begrüßte das eindeutige Ergebnis. Er sprach von „einer stillen Revolution“, die sich in den vergangenen 10 bis 20 Jahren in Irland Bahn gebrochen habe.mehr...

Dublin. In einer historischen Volksabstimmung haben sich die Iren mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit für liberalere Abtreibungsregeln ausgesprochen. Dies gab der Wahlleiter in Dublin bekannt.mehr...

Dublin. In einer historischen Volksabstimmung haben sich die Iren mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit für liberalere Abtreibungsregeln ausgesprochen. Dies gab am Samstag der Wahlleiter in Dublin bekannt.mehr...

Dublin. In einer historischen Volksabstimmung haben sich die Iren überraschend klar mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit dafür ausgesprochen, ihre seit Jahrzehnten geltenden strengen Abtreibungsregeln zu lockern. Nach Auszählung von 37 der 40 Wahlkreise in dem katholisch geprägten Land votierten 67,3 Prozent für die notwendige Verfassungsänderung und nur 32,7 Prozent dagegen. Ministerpräsident Leo Varadkar begrüßte das eindeutige Ergebnis. Nach dem Willen der Regierung soll nun bis Jahresende das Parlament Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche legalisieren.mehr...

London. Irlands Ministerpräsident Leo Varadkar begrüßt das sich abzeichnende Ja beim Referendum zur Lockerung des strikten Abtreibungsverbots in seinem Land. „Was wir heute sehen, ist der Höhepunkt einer stillen Revolution, die in Irland in den vergangenen 10 bis 20 Jahren stattgefunden hat“, sagte Varadkar dem irischen TV-Sender RTE. „Die Menschen haben gesagt, dass wir eine moderne Verfassung für ein modernes Land wollen.“ Die Abstimmung zeige, dass die Menschen in Irland Frauen respektierten. Das Ergebnis wird am späten Nachmittag erwartet.mehr...

Dublin. Beim Abtreibungsreferendum in Irland zeichnet sich eine große Mehrheit für eine Lockerung des strikten Verbots von Schwangerschaftsabbrüchen ab. Einer Prognose im Auftrag der „Irish Times“ zufolge stimmten rund 68 Prozent der Wähler für die Streichung eines Verfassungsartikels, der Schwangerschaftsabbrüche faktisch unmöglich gemacht hatte. Eine zweite Nachwahlbefragung im Auftrag des irischen Senders RTE kam sogar auf 69,4 Prozent Ja-Stimmen. Beiden Prognosen zufolge stimmten vor allem junge Wähler und Frauen mit überwältigender Mehrheit für die Lockerung.mehr...

Dublin. Jubel auf Dublins Straßen: Das strenge Abtreibungsverbot in Irland wird bald Geschichte sein. Der Ministerpräsident spricht von einer „stillen Revolution“ in dem katholischen Land.mehr...

Dublin. Beim Abtreibungsreferendum in Irland zeichnet sich eine große Mehrheit für eine Lockerung des strikten Verbots von Schwangerschaftsabbrüchen ab. Einer Nachwahlbefragung im Auftrag der „Irish Times“ zufolge stimmten rund 68 Prozent der Wähler für die Streichung eines Verfassungsartikels, der Schwangerschaftsabbrüche faktisch unmöglich gemacht hatte. Der Befragung zufolge stimmten vor allem junge Wähler und Frauen mit überwältigender Mehrheit für die Lockerung des Abtreibungsverbots.mehr...

Dublin. Beim Referendum über eine Streichung des strikten Abtreibungsverbots in der irischen Verfassung zeichnet sich eine hohe Beteiligung ab. Das berichtete die öffentlich-rechtliche irische Rundfunkanstalt RTÉ. Die Regierung rief die etwa 3,2 Millionen Wahlberechtigten dazu auf, den Weg für eine liberalere Gesetzgebung zum Schwangerschaftsabbruch freizumachen. Im katholisch geprägten Irland gilt eines der strengsten Abtreibungsverbote in der Europäischen Union. Selbst nach einer Vergewaltigung ist ein Schwangerschaftsabbruch untersagt.mehr...

Dublin. Zahlreiche Irinnen lassen ihre Babys im Ausland abtreiben. Denn in ihrer katholischen Heimat ist das kaum möglich. Ein Referendum könnte dies nun ändern - nur drei Monate vor dem Besuch des Papstes.mehr...

Dublin. Die Iren stimmen heute über die Streichung des Abtreibungsverbots in der Verfassung ihres Landes ab. Im katholisch geprägten Irland gilt eines der strengsten Verbote von Schwangerschaftsabbrüchen in der Europäischen Union. Wer gegen das Verbot verstößt, kann mit bis zu 14 Jahren Gefängnis bestraft werden. Selbst nach einer Vergewaltigung ist in Irland ein Schwangerschaftsabbruch untersagt. Das Gesetz war 2014 gelockert worden. Seitdem ist eine Abtreibung zulässig, wenn das Leben der Schwangeren bedroht oder sie selbstmordgefährdet ist.mehr...

Peking. Chinas Premier Li Keqiang hat ausweichend auf Forderungen nach einer Ausreise von Liu Xia, der Witwe des chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, reagiert. Ohne konkret auf eine Frage nach dem Schicksal der unter Hausarrest stehenden Fotografin und Dichterin einzugehen, sagte der chinesische Regierungschef Li Keqiang nach Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Peking, beide Seiten sprächen auch über Einzelfälle. „Auch Humanität liegt uns am Herzen.“ Die 59-Jährige Liu Xia ist zunehmend depressiv und möchte nach Deutschland ausreisen.mehr...

Berlin/Peking. Beim Besuch der Kanzlerin in China werden Nordkorea und der Iran sowie die Wirtschaftskooperation im Fokus stehen. Aber Bürgerrechtler hoffen, dass Merkel auch Menschenrechtsfälle ansprechen wird - damit die Witwe des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo ausreisen darf.mehr...

Teheran. Weil er von Wahlfälschung bei der Präsidentenwahl 2009 gesprochen hatte darf der Filmemacher den Iran nicht verlassen und konnte auch nicht persönlich seinen Preis für das beste Drehbuch bei den Filmfestspielen in Cannes annehmen.mehr...

Peking. In China ist der tibetische Menschenrechtler Tashi Wangchuk wegen eines kritischen Interviews zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Der 32-Jährigen wurde von einem Gericht in der Stadt Yushu​ wegen Aussagen, die er im Gespräch mit der „New York Times“​ gemacht hatte, der Anstiftung zum Separatismus schuldig gesprochen. Tashi Wangchuk hatte sich in einem Video, das auf der Website der US-Zeitung veröffentlicht worden war, kritisch über die Menschenrechtslage in Tibet geäußert.mehr...

Taipeh. In den Verhandlungen über eine Annäherung in dem angespannten Verhältnis zwischen dem Papst und der kommunistischen Führung in Peking ist keine Einigung in Sicht. Nach der Rückkehr von der ersten Audienz für taiwanesische Bischöfe seit zehn Jahren berichtete der Erzbischof von Taipeh, Hung Shan-chuan, der Deutschen Presse-Agentur, dass Papst Franziskus darauf beharre, die Bischöfe in China selbst zu ernennen. Das ist der Hauptstreitpunkt in dem Konflikt, da die chinesische Staatskirche den Papst nicht anerkennt.mehr...

Genf. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, hat die Gewalt israelischer Soldaten gegen Demonstranten im Gazastreifen scharf kritisiert. Er wies Rechtfertigungen Israels zurück, dass die Sicherheitskräfte alles täten, um die Opferzahlen so niedrig wie möglich zu halten: „Dafür gibt es so gut wie keine Anzeichen“, sagte er bei der Dringlichkeitssitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf. Die Palästinenser seien unter Israel als Besatzungsmacht „eingepfercht in einen giftigen Slum von der Geburt bis zu Tod, jeder Würde beraubt“, sagte Said.mehr...

Peking. Die Europäische Union ist „sehr besorgt“ über eine Reihe von Menschenrechtsfällen in China. Der EU-Botschafter in Peking, Hans Dietmar Schweisgut, kritisierte auf einer Pressekonferenz die Inhaftierung und Bestrafung von Anwälten, Menschenrechtsverteidigern und anderen, die nur ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausgeübt hätten. Er nannte namentlich die unter Hausarrest stehende Liu Xia, die Witwe des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo, sowie den Schweden Gui Minhai und den Bürgerrechtsanwalt Wang Quanzhang.mehr...

Genf. Der UN-Menschenrechtsrat in Genf befasst sich heute mit der Menschenrechtslage in Deutschland. Es handelt sich um eine Routineprüfung, die alle 193 Mitglieder der Vereinten Nationen etwa alle fünf Jahre durchlaufen. Die deutsche Delegation hebt in ihrem Vorabbericht unter anderem hervor, dass die Themen Rassismus und Diskriminierung in der Neugestaltung der Aus- und Weiterbildung bei der Polizei besonders berücksichtigt worden seien. Zudem wolle die Bundespolizei mehr Mitarbeiter mit Migrationshintergrund einstellen.mehr...

Straßburg. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte stellt sich der Abschiebung des terrorverdächtigen Tunesiers Haikel S. aus Hessen nicht in den Weg. Das Straßburger Gericht lehnte den Antrag des Mannes auf eine sogenannte vorläufige Maßnahme ab. Das bedeutet, dass das Gericht Deutschland nicht dazu auffordert, mit der Abschiebung weiter zu warten. S. hatte geltend gemacht, dass ihm in Tunesien die Todesstrafe drohe. Hessen versucht schon seit längerem, den als Gefährder eingestuften Haikel S. nach Tunesien abzuschieben.mehr...

Berlin. Sein Atelier in Berlin will Ai Weiwei behalten, die Stadt aber auf jeden Fall verlassen. Die Sprachbarriere spielte bei der Entscheidung eine große Rolle. Aber nicht nur.mehr...

Liverpool. Nach dem Tod des schwer kranken Alfie Evans haben mehr als 1000 Briten mit blauen und lila Luftballons Abschied von dem Kleinen genommen. Der Junge war in der Nacht zum Samstag im Kinderkrankenhaus Alder Hey in Liverpool gestorben. Eine nicht klar diagnostizierte neurologische Erkrankung hatte sein Gehirn fast vollständig zerstört. Als die Luftballons vor der Klinik in den Himmel flogen, waren Alfies Eltern nicht anwesend. Zwischen ihnen und den Ärzten hatte es einen erbitterten Streit um das Schicksal des knapp Zweijährigen gegeben.mehr...

Liverpool. Der kranke britische Junge Alfie ist in der Nacht zum Samstag im Kinderkrankenhaus in Liverpool gestorben. Das knapp zwei Jahre alte Kind erlag nach Angaben seiner Eltern um 3.30 Uhr (MESZ) seiner schweren Erkrankung. Alfie hatte eine neurologische Krankheit, er konnte sich nicht bewegen, sprechen und hören. Die Ärzte hielten lebenserhaltende Maßnahmen für sinnlos und stellten sie ein. Die Eltern wollten dagegen, dass Alfie so lange wie möglich lebt. Viele Demonstranten unterstützen ihr Anliegen.mehr...

Liverpool/Rom. Sein Schicksal bewegte Menschen weit über Großbritannien hinaus: Alfie wurde nur 23 Monate alt. Der Umgang mit seiner tödlichen Krankheit trieb einen Keil zwischen den Eltern und Ärzten.mehr...

London. Bahnt sich im Fall des todkranken Alfie eine Lösung an? Nach heftigen Streitereien mit den behandelnden Ärzten in England schlagen die Eltern des Jungen versöhnliche Töne an.mehr...

Guadalajara. Nach dem Mord an drei Filmstudenten sind in Mexiko Tausende Menschen gegen die Gewalt im Land auf die Straße gegangen. „Es sind nicht nur drei, es sind wir alle“, skandierten die Demonstranten bei einem Protestzug in der Stadt Guadalajara. Viele trugen großformatige Fotos der drei Opfer bei sich. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft waren die jungen Männer nach Dreharbeiten für einen Kurzfilm von Mitgliedern eines Drogenkartells verschleppt und gefoltert worden. Dann töteten sie die Studenten und lösten ihre Leichen in Säure auf. Vermutlich hielten die Verbrecher sie für Mitglieder einer rivalisierenden Bande.mehr...

Guadalajara. Nach dem Mord an drei Filmstudenten sind in Mexiko Tausende Menschen gegen die Gewalt im Land auf die Straße gegangen. „Es sind nicht nur drei, es sind wir alle“, skandierten die Demonstranten bei einem Protestzug in der Stadt Guadalajara. Viele trugen großformatige Fotos der drei Opfer bei sich. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft waren die jungen Männer nach Dreharbeiten für einen Kurzfilm von Mitgliedern eines Drogenkartells verschleppt und gefoltert worden. Dann töteten sie die Studenten und lösten ihre Leichen in Säure auf. Vermutlich hielten die Verbrecher sie für Mitglieder einer rivalisierenden Bande.mehr...

London. Die Eltern des todkranken britischen Jungen Alfie Evans haben britischen Medien zufolge erneut eine Niederlage vor Gericht hinnehmen müssen. Der knapp zwei Jahre alte Junge darf demnach nicht nach Italien ausgeflogen werden. Die Richter am Berufungsgericht in London wiesen Anträge der Eltern ab, eine frühere Entscheidung zu kippen. Es ist die jüngste und wohl letzte in einer ganzen Reihe juristischer Niederlagen. Der knapp zwei Jahre Alfie hat eine schwere neurologische Krankheit, die noch nicht klar diagnostiziert ist.mehr...

London. Die Eltern des todkranken britischen Jungen Alfie Evans kämpften vor Gericht dafür, dass ihr Sohn zur Behandlung nach Rom ausgeflogen werden darf. Ein Flugzeug der italienischen Luftwaffe stand bereit - umsonst.mehr...

Mexiko-Stadt/Guadalajara. Mexiko wird von einer beispiellosen Gewaltwelle überrollt: Tausende Menschen werden jedes Jahr ermordet, von vielen wird keine Notiz genommen. Jetzt aber geht ein Aufschrei durch das Land, denn die jüngste Tat zeugt von unvorstellbarer Brutalität.mehr...

London. Die Eltern des schwerkranken britischen Jungen Alfie Evans kämpfen weiter für die Behandlung ihres Sohnes in Italien. Sie legten Berufung gegen eine zuvor getroffene Entscheidung eines Gerichts in Manchester ein, nach der eine medizinische Behandlung im Ausland verboten wurde. Der Anwalt der Familie sagte dem Sender BBC, dass für heute eine Verhandlung am Berufungsgericht angesetzt sei. Die Eltern möchten, dass Alfie in ein Krankenhaus in Rom gebracht wird. Der knapp zwei Jahre alte Junge leidet an einer schweren neurologischen Krankheit, die noch nicht klar diagnostiziert ist.mehr...

Manchester. Seine Eltern haben monatelang verzweifelt gekämpft, der Papst hat sich für ihn ausgesprochen, sogar ein Flugzeug stand bereit - alles vergebens. Der schwerkranke kleine Junge Alfie Evans darf seine britische Heimat nicht für eine medizinische Behandlung verlassen. Das hat ein Gericht in Manchester entschieden. Das Kind darf damit nicht nach Italien ausgeflogen werden. Der knapp zwei Jahre alte Junge leidet an einer schweren neurologischen Krankheit, die noch nicht klar diagnostiziert ist.mehr...

Amsterdam. Auf Knien gegen Polizeigewalt und soziale Diskriminierung: Für seinen weltweit beachteten Protest gegen gesellschaftliche Missstände ist der US-Footballspieler Colin Kaepernick mit der höchsten Auszeichnung der Menschenrechtsorganisation Amnesty International geehrt worden.mehr...

Amsterdam. Auf Knien gegen Polizeigewalt und soziale Diskriminierung: Für seinen weltweit beachteten Protest gegen gesellschaftliche Missstände ist der US-Footballspieler Colin Kaepernick mit der höchsten Auszeichnung von Amnesty International geehrt worden. Kaepernick wurde am Abend in Amsterdam der Titel als „Botschafter des Gewissens“ verliehen. Zur Begründung hieß es, der inzwischen vertragslose NFL-Profi habe sich trotz massiver Widerstände gegen Rassismus eingesetzt und damit viele Menschen inspiriert.mehr...

Budapest. Zehntausende Menschen haben am Abend in Budapest gegen die rechtsnationale Regierung von Viktor Orban demonstriert. Die Menge skandierte „Wir sind die Mehrheit!“ und „Demokratie!“. Die Redner riefen dazu auf, immer wieder auf die Straße zu gehen, wenn Orbans Regierung mit repressiven Gesetzen und Maßnahmen gegen die Zivilgesellschaft, unabhängige Medien oder kritische Mitbürger vorgeht. Es war die zweite Massenkundgebung, nachdem Orbans Fidesz-Partei bei den Wahlen am 8. April eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit im Parlament gewonnnen hatte.mehr...

Berlin. Die Todesstrafe gibt es nur noch in einem Drittel aller Länder weltweit. Trotzdem werden Jahr für Jahr immer noch Hunderte Menschen hingerichtet. Wie viele es genau sind, ist unklar. Das liegt vor allem an China.mehr...

Berlin. Amnesty International hat im vergangenen Jahr deutlich weniger Todesurteile und auch einen leichten Rückgang bei den Hinrichtungen weltweit verzeichnet. Die Menschenrechtsorganisation zählte 993 Exekutionen und damit vier Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Todesurteile sank sogar um 17 Prozent von 3117 auf 2591. Allerdings fehlt wie in den Vorjahren China in der Statistik, da das Land Angaben zur Todesstrafe unter Verschluss hält. Amnesty geht davon aus, dass es in dem bevölkerungsreichsten Land der Welt Jahr für Jahr Tausende Todesurteile und Hinrichtungen gibt.mehr...

Schlaglichter

09.04.2018

Orban siegt bei Wahl in Ungarn

Budapest. Deutlicher als erwartet hat der EU-kritische Regierungschef Viktor Orban die Parlamentswahl in Ungarn gewonnen. Seine rechtsnationale Fidesz-Partei kam auf 48,5 Prozent der Stimmen und erzielte damit eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit. Orban steht damit vor seiner vierten Amtszeit und der dritten in Folge. Zahlreich waren die Glückwünsche EU-feindlicher und rechts-populistischer Parteien in Europa zur Wiederwahl Orbans. Auch Kanzlerin Angela Merkel gratulierte dem unverhohlenen Kritiker ihrer Asyl- und Flüchtlingspolitik.mehr...

Ausland

09.04.2018

Orban siegt bei Wahl in Ungarn

Budapest. Der starke Mann in Budapest kann sich wieder einmal im Erfolg sonnen. Die wiedererrungene Zweidrittelmehrheit im Parlament gibt ihm nahezu unbegrenzte Macht. Experten befürchten, dass er sie noch stärker zur Unterdrückung kritischer Stimmen nutzen wird.mehr...

Genf. UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, die Hilfe für die Menschen im Bürgerkriegsland Jemen deutlich aufzustocken. „Der Jemen ist die weltweit schlimmste humanitäre Krise“, sagte Guterres in Genf zum Auftakt der Jemen-Geberkonferenz. 8,4 Millionen Menschen wüssten nicht, wo sie ihr nächstes Essen herbekommen sollten. Viele hätten keinen Zugang zu sauberem Wasser. Fast drei Millionen Kinder unter fünf Jahren seien unterernährt, kritisierte der UN-Generalsekretär. „Alle zehn Minuten stirbt ein Kind aus vermeidbaren Gründen.“mehr...

Straßburg. Der inhaftierte Ex-Kapitän des havarierten Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“, Francesco Schettino, wehrt sich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen seine Verurteilung. Das entsprechende Beschwerdeformular sei bereits am 12. Januar bei dem Straßburger Gericht eingegangen, sagte eine Gerichtssprecherin. Wogegen sich Schettinos Beschwerde richtet und welche Menschenrechtsverletzungen er geltend machen will, sagte sie zunächst nicht. Der Italiener verbüßt derzeit eine 16-jährige Haftstrafe, unter anderem wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung.mehr...

Kabul. Bei einem schweren Raketenangriff der afghanischen Luftwaffe auf ein angebliches Talibantreffen in der nordafghanischen Provinz Kundus könnten um die 50 Zivilisten getötet worden sein. Das sagte ein Stammesältester aus dem betroffenen Bezirk Dascht-e Artschi. Er habe nach den Luftschlägen, die eine Koranschule getroffen hatten, viele tote Kinder und nur vier tote Talibankämpfer gesehen. Etwa 65 Menschen seien verletzt worden. Auch der Sender Tolo TV berichtete von um die 50 getöteten Zivilisten. Das Militär wies die Berichte über zivile Opfer jedoch weiter zurück.mehr...

Genf. Der Hilferuf blieb nicht ungehört: Viele Staaten beteiligen sich an den UN-Programmen für die notleidende Bevölkerung im Bürgerkriegsland Jemen. Doch das zentrale Problem bleibt das Finden einer politischen Lösung.mehr...

Genf. Zur Linderung der Not der Zivilbevölkerung im Bürgerkriegsland Jemen hoffen die Vereinten Nationen bei einer Geberkonferenz in Genf auf großzügige Zusagen. UN-Generalsekretär António Guterres will heute in Genf persönlich um Mittel werben. Die Vereinten Nationen brauchen nach eigener Schätzung in diesem Jahr umgerechnet 2,4 Milliarden Euro. Rund 22 der etwa 27 Millionen Einwohner des Jemen sind nach drei Jahren Bürgerkrieg auf Hilfe angewiesen, vor allem auf Lebensmittel und medizinische Versorgung.mehr...

Kabul. In der Provinz Helmand im Süden Afghanistans wächst der zivile Widerstand gegen den Krieg zwischen den radikalislamischen Taliban und der Armee. In der Provinzhauptstadt Laschkargah gibt es bereits seit mehreren Tagen Proteste. Nun soll es auch in den Bezirken Gereschk und Nawa Demonstrationen geben, sagten Teilnehmer und Provinzratsmitglieder. Die Demonstranten verlangen ein Ende der Morde an Zivilisten und einen Waffenstillstand. Private Friedensinitiativen dieser Art sind selten in Afghanistan.mehr...

Islamabad. Gut fünf Jahre nach einem Mordversuch der radikalislamischen Taliban hat Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai erstmals wieder ihre Heimat Pakistan besucht. Nach höchst emotionalen Begegnungen verließ sie das Land wieder Richtung Großbritannien. Ihr Flug via Doha sei am Morgen gestartet, sagte ein Cousin. Die Kinderrechtsaktivistin war am Donnerstagmorgen überraschend in Islamabad angekommen. Wo sie wohnte, blieb geheim, wie auch der Rest ihrer Termine.mehr...

Guatemala-Stadt. Die Zeit seiner Herrschaft gilt als das düsterste Kapitel der guatemaltekischen Geschichte. Mit brutaler Gewalt ging der General gegen die indigene Landbevölkerung vor. Er selbst sah sich stets als Mann des Glaubens.mehr...

Islamabad. Vier Tage Pakistan - mit hohen Besuchen und Wiedersehen mit Freunden. Die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai war - begleitet von massiven Sicherheitsvorkehrungen - zum ersten Mal wieder in der Heimat, nachdem Taliban ihr vor fünf Jahren in den Kopf geschossen hatten.mehr...

Guatemala-Stadt. Der ehemalige guatemaltekische Diktator Efraín Ríos Montt ist am Ostersonntag mit 91 Jahren gestorben. Dies bestätigte sein Rechtsanwalt Luis Rosales der Zeitung „Prensa Libre“. Der Ex-General befand sich in seiner Wohnung unter Hausarrest. Gegen ihn lief ein Prozess wegen Völkermords. Ríos Montt litt an seniler Demenz und nahm nicht an den Gerichtsverhandlungen teil. Ríos Montt war angeklagt, während der von ihm angeführten Militärdiktatur für den Tod von 1771 Mitgliedern des Maya-Volks der Ixil im nordguatemaltekischen Departement Quiché verantwortlich zu sein.mehr...

Islamabad. Die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai ist zum ersten Mal seit dem Mordversuch der Taliban vor mehr als fünf Jahren in ihren Heimatort im Nordwesten Pakistans zurückgekehrt. Aus Sicherheitsgründen wurde der Besuch der 20-Jährigen bis zu ihrem Eintreffen mit einem Hubschrauber geheim gehalten. Im Oktober 2012 hatten Kämpfer der Taliban im Swat-Tal Malalas Schulbus angehalten und ihr in den Kopf geschossen. Malala war damals 15 Jahre alt. Sie hatte sich seit Jahren für Schulbildung für Mädchen und gegen das grausame Regime der Islamisten in ihrer Heimat ausgesprochen.mehr...

Islamabad. Mehr als fünf Jahre nach einem Mordversuch der Taliban ist die junge Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai zu einem Kurzbesuch in ihr Heimatland Pakistan zurückgekehrt. „Ich bin erst 20 Jahre alt, aber ich habe viel erlebt“, sagte die Kinderrechtsaktivistin bei einem Treffen mit Ministerpräsident Shahid Khaqan Abbasi. Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie dieses Land nie verlassen. Nun sei sie wiedergekommen, um ihr Volk zu sehen. Sie werde sich weiter für die Bildung von jungen Menschen in Pakistan einsetzen, versprach sie.mehr...

Straßburg. Dieter K., deutscher Stiefvater der 1982 gestorbenen 14-jährigen Französin Kalinka, bleibt in französischer Haft. Der Mediziner scheiterte mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Die Straßburger Richter wiesen seine Beschwerde als unzulässig zurück. Der 82-Jährige verbüßt eine 15-jährige Haftstrafe wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Seine Stieftochter war tot in seinem Haus gefunden worden. Pariser Richter sahen es 2011 als erwiesen an, dass er sie vergewaltigen wollte und ihr Beruhigungsmittel sowie eine tödliche Spritze verabreichte.mehr...

Straßburg. Ein totes Mädchen, eine spektakuläre Entführung und ein spätes Urteil: Das Justizdrama um die 1982 gestorbene Kalinka könnte einem Roman entstammen, doch es ist real. Nun hat das Europäische Menschenrechtsgericht eine endgültige Entscheidung getroffen.mehr...

Islamabad. Vor mehr als fünf Jahren hielten Taliban in Pakistan einen Schulbus an und schossen einem Mädchen in den Kopf: Malala, damals 15, hatte sich für Mädchenbildung eingesetzt. Sie überlebte. Nun kehrt die Friedensnobelpreisträgerin zum ersten Mal heim - unter Polizeischutz.mehr...

Straßburg. Im deutsch-französischen Justizkrimi um den Tod des Mädchens Kalinka wird der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eine Entscheidung verkünden. Es geht darum, ob Dieter K., der deutsche Stiefvater der Toten, in Frankreich verurteilt werden durfte. Er sitzt bis heute im Gefängnis. Die 14 Jahre alte Französin Kalinka wurde 1982 tot im Haus von K. in Lindau am Bodensee gefunden. Die deutsche Justiz stellte Ermittlungen aus Mangel an Beweisen ein. Der leibliche Vater von Kalinka ließ K. aber nach Frankreich entführen, wo er zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde.mehr...

Kabul. Trotz der Eskalation der Gewalt in Afghanistan hat Deutschland eine weitere Gruppe von abgelehnten afghanischen Asylbewerbern abgeschoben. Ein aus Leipzig-Halle kommendes Flugzeug sei am Morgen in Kabul eingetroffen, bestätigte ein Vertreter einer mit den Abschiebungen befassten Organisation am Flughafen. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums teilte mit, an Bord seien zehn Passagiere gewesen. Mit insgesamt elf Sammelabschiebungen seit Dezember 2016 hat Deutschland damit 198 Männer nach Afghanistan zurückbringen lassen.mehr...

Kabul. Trotz der Eskalation der Gewalt in Afghanistan hat Deutschland eine weitere Gruppe von abgelehnten afghanischen Asylbewerbern abgeschoben. Ein aus Leipzig-Halle kommendes Flugzeug sei am Morgen in Kabul eingetroffen, bestätigte ein Vertreter einer mit den Abschiebungen befassten Organisation am Flughafen. Wieviele Passagiere an Bord waren, wurde nicht unmittelbar klar. Es war die elfte Sammelabschiebung seit Dezember 2016. Mit den vorherigen Flügen hatte Deutschland bereits 188 Männer nach Afghanistan zurückbringen lassen.mehr...

Kabul. Bund und Länder planen für abgelehnte afghanische Asylbewerber offenbar wieder einen Abschiebeflug nach Kabul. Der Flug solle am Montag am Flughafen Halle-Leipzig starten, meldete der meist gut informierte Bayerische Flüchtlingsrat über Twitter. Nach einem schweren Bombenanschlag vor der deutschen Botschaft in Kabul im Mai 2017 hatte die Bundesregierung Abschiebungen beschränkt auf Straftäter, Gefährder - also Menschen, denen die Behörden terroristische Taten zutrauen - sowie Menschen, die sich „hartnäckig einer Identitätsfeststellung verweigern“.mehr...

Straßburg. Die Sekte „Zwölf Stämme“, bei der Kinder in Bayern mit Rutenschlägen gezüchtigt worden sein sollen, beschäftigt den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Das Straßburger Gericht entscheidet heute über eine Klage von mehreren Elternpaaren aus der Gemeinschaft. Sie beschweren sich darüber, dass die Behörden ihre Kinder wegen der Schläge in Heimen und Pflegefamilien untergebracht hatten. Im Jahr 2013 wurden rund 40 Kinder aus den beiden früheren bayerischen Gemeinschaften der „Zwölf Stämme“ geholt. Prügelstrafen gehören bei der aus den USA stammende Sekte zu Erziehungsmethoden.mehr...

Straßburg/Genf/Istanbul. Verhaftungen, Entlassungen, Folter - die Türkei erntet für ihr Vorgehen gegen Oppositionelle und mutmaßliche Staatsfeinde schon länger harsche Kritik. Nun gibt es ein Urteil und einen neuen UN-Bericht. Die Regierung hält ihn für ein Terror-Machwerk.mehr...

Straßburg. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Türkei wegen der unrechtmäßigen Untersuchungshaft zweier prominenter Journalisten verurteilt. Die Türkei habe rechtswidrig gehandelt, als sie Sahin Alpay und Mehmet Altan in Gefangenschaft behielt, obwohl das Oberste Gericht ihre Freilassung angeordnet hatte, urteilten die Straßburger Richter. Damit haben türkische Journalisten, die nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 verhaftet worden waren, zum ersten Mal erfolgreich vor dem Straßburger Gericht geklagt.mehr...

Genf. In mehr als 50 Ländern weltweit sind aus Sicht der UN die Menschenrechte bedroht oder werden auf brutale Weise missachtet. Verantwortlich für diese Entwicklung seien Politiker mit äußerst bedenklichen Zügen, sagte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, in seinem Jahresbericht in Genf. Er beklagte erneut die verheerende Situation in Syrien. Die Belagerung von Ost-Ghuta, wo rund 400 000 Zivilisten eingeschlossen sein sollen, sei nicht zu rechtfertigen. Auch im Jemen, in Libyen, den Philippinen und Myanmar werde gegen die Menschenrechte verstoßen.mehr...

Genf. Es ist eine Generalabrechnung mit skrupellosen Machthabern: Der UN-Jahresbericht zeichnet ein düsteres Bild zur Lage der Menschenrechte weltweit. Auch EU-Staaten werden kritisiert.mehr...

Düsseldorf. Der US-Finanzinvestor George Soros erhält den Menschenrechtspreis des Konzerthauses Düsseldorfer Tonhalle. Soros setze sich seit Jahrzehnten für Menschenrechte, Redefreiheit und Bildung in der Welt ein, teilte die Tonhalle am Montag mit. Der 87-Jährige spende einen Großteil seines Vermögens an internationale Hilfsorganisationen und Bildungsstätten. Der aus Ungarn stammende Milliardär Soros ist auch ein scharfzüngiger Kritiker vieler Regierungen - allen voran der US-Führung von Donald Trump.mehr...

Berlin. Ob Trump, Xi, Putin oder Duterte: Amnesty International wirft in ihrem Jahresbericht führenden Politikern weltweit vor, Angst und Hass zu schüren - mit verheerender Wirkung für die Menschenrechtslage.mehr...

Berlin. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International macht die hasserfüllte Rhetorik führender Politiker für die zunehmende Diskriminierung von Minderheiten weltweit verantwortlich. „Millionen Menschen auf der ganzen Welt hatten 2017 unter den bitteren Folgen einer Politik zu leiden, die zunehmend auf Dämonisierung setzt“, heißt es in dem Jahresbericht. Amnesty prangerte konkret die Staatschefs von Ägypten, Venezuela und der Philippinen, aber auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin, den chinesischen Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump an.mehr...

Kabul. Trotz einer immer schlechter werdenden Sicherheitslage in Afghanistan haben Bund und Länder wieder abgelehnte Asylbewerber in das Land abgeschoben. Eine aus München kommende Maschine sei gegen 10.50 Uhr (Ortszeit) mit mehreren Stunden Verspätung in Kabul gelandet, sagte ein für Abschiebungen zuständiger afghanischer Beamter. Die Bayerische Landesregierung hatte am Dienstagabend von 14 Passagieren gesprochen. Zehn von ihnen hätten sich zuletzt in Bayern aufgehalten. Unter ihnen seien sechs Straftäter.mehr...

Kabul. Der neue Bericht zu den zivilen Opfern des Krieges in Afghanistan scheint einen Hoffnungsschimmer zu bieten: Um neun Prozent ist die Zahl der Toten und Verletzten 2017 zurückgegangen. Aber Experten erwarten nicht, dass es 2018 so weiter geht - im Gegenteil.mehr...

Kabul. Im Krieg gegen die radikalislamischen Taliban und die Terrormiliz Islamischer Staat sind in Afghanistan das vierte Jahr in Folge mehr als 10 000 Zivilisten getötet oder verletzt worden. Allerdings sank die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 10 453 - davon 3438 Tote sowie 7015 Verletzte. Das zeigt ein heute veröffentlichter Jahresbericht der Vereinten Nationen. Demnach sind die Zahlen vor allem deshalb zurückgegangen, weil die afghanische Armee besser auf Zivilisten Rücksicht nehme.mehr...

New Orleans. In der US-Stadt New Orleans ist ein führendes Mitglied der afro-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung Black Lives Matter erschossen worden. Der 32 Jahre alte Muhiyidin Elamin Moye sei auf einem Fahrrad gefahren, als ihm in den Oberschenkel geschossen wurde. Als die Polizei eintraf, habe das Fahrrad auf der Straße gelegen, bedeckt mit Blut, heißt es in den Berichten lokaler Medien. Er sei ins Krankenhaus gebracht worden und dort an seinen Verletzungen gestorben. Hinweise auf einen möglichen Täter gibt es bisher nicht.mehr...

Peking. Daimler hatte auf Instagram​ ein Bild eines Mercedes zusammen mit dem Schriftzug „Betrachte Situationen von allen Seiten und Du wirst offener“ veröffentlicht, ein Zitat des geistlichen Oberhaupts der Tibeter.mehr...

Peking. Der Papst hat noch nie China besucht. Er sucht eine Annäherung zur kommunistischen Führung, um die jahrzehntealte Kluft zwischen Staats- und Untergrundkirche zu verringern. Dabei geht er weiter als seine Vorgänger. Das stößt auf scharfe Kritik auch in den eigenen Reihen.mehr...

Istanbul. Mehr als sieben Monate saß der Amnesty-Vorsitzende in der Türkei in Untersuchungshaft. Nun wurde er, wie Monate vorher Peter Steudtner, entlassen. Der Prozess gegen die Menschenrechtler geht aber weiter.mehr...

Berlin. Ein im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes erstelltes Rechtsgutachten spricht sich für die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz aus. Die Gutachter kommen nach Angaben des Hilfswerks zu dem Schluss, dass die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland bisher nicht ausreichend abgesichert ist. „Wir müssen endlich mit der Aufnahme von Kinderrechten im Grundgesetz die Position der Kinder im deutschen Rechtssystem stärken und ein Signal für mehr Kinderfreundlichkeit setzen“, sagte der Präsident des Hilfswerks, Thomas Krüger.mehr...

Berlin. Deutsche Anwälte prangern dramatische Zustände in der türkischen Justiz an. „Es gibt Angst“, sagte der Präsident des Deutschen Anwaltvereins, Ulrich Schellenberg, bei einer Podiumsdiskussion zum Thema in Berlin. „Nichts ist für Justiz und Rechtspflege schlimmer, giftiger und auf Dauer zerstörerischer als Angst.“ Sein Verein habe die Türkei mehrfach besucht, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Anwälte hätten dort Angst, ein Mandat zu übernehmen. Sie würden in Mithaftung genommen für ihre Mandanten.mehr...

Peking. Wie im Thriller: Männer in Zivil holen den kranken Buchhändler aus dem Zug. Zwei schwedische Diplomaten müssen hilflos zuschauen. Gui Minhai ist Schwede, wird aber wie ein Chinese behandelt. Wo ist er jetzt? Wie geht es in der Krise zwischen Stockholm und Peking weiter?mehr...

Paris. Von Protesten in den USA bis zum Wahlkampf von Emmanuel Macron: Die Menschenrechtler von Human Rights Watch schöpfen Hoffnung aus Beispielen für Engagement gegen Populismus. Ihr Schluss: Klare Kante hilft.mehr...

Straßburg. Wer weiß schon, wo er in genau drei Monaten zu einer bestimmten Zeit sein wird? Leistungssportler müssen für Dopingtests lange im Voraus ihren Aufenthaltsort angeben. Mit ihrer Klage dagegen sind sie jetzt gescheitert. Das Urteil löst unterschiedliche Reaktionen ausmehr...