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Menschenrechtler: Mehr als 300 Toten in Nicaragua

Managua

04.07.2018

Nach Angaben von Menschenrechtlern sind bei den vor mehr als zwei Monaten begonnenen gewalttätigen Auseinandersetzungen in Nicaragua bereits 309 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handele es sich um 297 Zivilisten und 12 Polizisten, teilte die Menschenrechtsvereinigung des lateinamerikanischen Landes in der Hauptstadt Managua mit. Ende Juni war von 285 Todesopfern die Rede gewesen. 1500 Menschen seien verletzt worden, sagte der Direktor der Organisation, Alvaro Leiva. Mehr als 150 gelten als vermisst. Der Großteil der Opfer seien bei Protesten erschossen worden, so Leiva.

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