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Mick Schumacher: Nicht groß tönen, sondern fahren

Pau. Mick Schumacher fühlt sich bereit. Er muss abliefern. In seinem zweiten Jahr in der Formel 3 will er sich weiter empfehlen. Nicht mit seinem Namen, sondern mit Leistung. Das Ziel bleibt die Formel 1.

Mick Schumacher: Nicht groß tönen, sondern fahren

Mick Schumacher will sich in seinem zweiten Jahr in der Formel 3 weiter für die Formel 1 empfehlen. Foto: Uwe Anspach

Das Lehrjahr ist vorbei, es wird ernst für Mick Schumacher. „Das Ziel ist mit Sicherheit vorne in der Spitze mitzufahren. Klar hat man als Fahrer die Meisterschaft zum Ziel, klar muss man sich das Optimum als Ziel setzen“, sagt der 19-Jährige.

Ihm gehe es vor allem auch darum, die Bestleistung abzurufen, immer auf 100 Prozent zu sein. „Und ich will jetzt nicht groß tönen, ich will fahren“, sagt er vor dem Start in seine zweite Formel-3-Saison.

„Mick ist motiviert und ambitioniert, und ich bin überzeugt, dass er eine beeindruckende Saison hinlegen wird“, sagt Sabine Kehm, Managerin von Micks Vater Michael Schumacher, dem Rekordweltmeister der Formel 1. Jener Königsklasse des Motorsports, in die es auch Mick schaffen will.

Eine erfolgreiche Runde in diesem Jahr ist dabei wichtige Voraussetzung. „Ich gehe mit einem sehr guten Gefühl in die Saison. Ich habe mich in jedem Bereich gut vorbereitet, hatte sehr gute Tests und fühle mich absolut bereit“, sagt er.

Zehn Rennwochenenden stehen an. Der Auftakt erfolgt an diesem Wochenende im französischen Pau. Stationen der Formel-3-EM in Deutschland sind am 23. und 24. Juni der Norisring, am 8. und 9. September der Nürburgring und das Finale am 13. und 14. Oktober auf dem Hockenheimring.

Im vergangenen Jahr beendete Mick Schumacher die Saison als Zwölfter, bestes Rennresultat war ein dritter Platz beim Heimrennen des italienischen Prema Powerteams in Monza. Bester Deutscher war Maximilian Günther, er wurde Gesamtdritter und fährt an diesem Wochenende auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya in der Formel 2, der nächsten Stufe auf dem Weg in die Formel 1.

Die Anforderungen an Formel-1-Neulinge waren zuvor verschärft worden. Ein Aufstieg von der Formel 3 direkt in die Königsklasse ist nahezu unmöglich, weil die Nachwuchs-Asse die erforderlichen Punkte für eine Superlizenz dort eigentlich schwer zusammenbekommen können. 40 Zähler braucht ein Fahrer, für einen Gesamtsieg in der Formel 3 gibt es 30, für den Titel in der Formel 2 40. Mick Schumacher hat noch keinen Punkt gesammelt.

Frühestens mit fast 21 Jahren kann es Mick Schumacher schaffen. Ein Reifeprozess, der dem behütet aufgewachsenen und von der Öffentlichkeit lange ferngehaltenen Teenager womöglich auch guttun wird. Denn er und auch sein Schwester Gina, die im Reining, einer Disziplin im Westernreiten, sehr erfolgreich ist, stehen im Mittelpunkt, seitdem es um ihren Vater ruhig geworden ist.

Noch immer befindet sich der gebürtige Rheinländer, der im nächsten Jahr 50 Jahre alt wird, in der Rehabilitation nach seinem schweren Skiunfall in den französischen Alpen. Ende Dezember 2013 passiert es, lange ist es also her. Schumacher erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma, sein Zustand ist seit Jahren Privatsache. Öffentliche Äußerungen gibt es nicht von ihm. Auch Sohn Mick äußert sich dazu nicht.

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