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Mintzlaff: Hasenhüttl bleibt Leipzig-Trainer

Leipzig. RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hat die wochenlangen Spekulationen um einen möglichen vorzeitigen Weggang von Trainer Ralph Hasenhüttl beendet.

Mintzlaff: Hasenhüttl bleibt Leipzig-Trainer

Ralph Hasenhüttl ist mit seinen Trainervertrag bei RB Leipzig bis 2019 gebunden. Foto: Jan Woitas

„Hasenhüttl wird in der kommenden Saison unser Trainer sein“, sagte Mintzlaff vor dem Anstoß des Viertelfinal-Hinspiels der Europa League gegen Olympique Marseille dem Sender Sport1.

Nach dem 1:0 des Tabellenvierten der Fußball-Bundesliga gegen die Franzosen meinte Hasenhüttl: „Siege in der Europa League sind ein gutes Argument für eine Vertragsverlängerung.“ Dass er in der kommenden Saison bei RB bleibe, sei ja nichts Neues, ergänzte der Leipziger Trainer.

Seit einiger Zeit wird spekuliert, dass Hasenhüttl die Leipziger nach nur zwei seiner drei Vertragsjahre wieder verlassen könnte. Immer wieder wurde der Name des 50 Jahre alten Österreichers auch mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern in Verbindung gebracht. Hasenhüttl spielte einst selbst für die Amateure der Münchner. Zudem wurde er auch als möglicher Kandidat bei Borussia Dortmund gehandelt.

Hasenhüttls aktueller Vertrag bei RB endet am 30. Juni 2019. Er war im Sommer 2016 vom FC Ingolstadt gekommen und hatte die damals aufgestiegenen Leipziger auf Anhieb als deutscher Vizemeister in die Champions League geführt. Hasenhüttl selbst betonte immer wieder, dass ihm die internationale Erfahrung für einen Verein wie den FC Bayern als Trainer noch fehle.

Hasenhüttl und die Vereinsverantwortlichen um Mintzlaff sowie Sportdirektor Ralf Rangnick hatten jüngst die Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung mit Hasenhüttl fortgesetzt. Rangnick hatte sich am vergangenen Wochenende allerdings eher distanziert zu dem Thema geäußert. „Er hat gesagt, dass er ein Interesse hat, mit uns die Gespräche fortzusetzen. Wir wollen das jetzt weiterführen und sehen, ob wir eine Grundlage finden, über 2019 hinaus weiter zusammenzuarbeiten“, hatte der 59-Jährige betonte.

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