Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Mit Sperma vom falschen Mann befruchtet: Schmerzensgeld

Hamm. Nachdem Ärzte sie mit dem Sperma des falschen Mannes künstlich befruchtet haben, bekommt eine Mutter aus dem Münsterland 7500 Euro Schmerzensgeld. Mit dem Geld soll eine körperlich-psychische Belastung der Frau ausgeglichen werden, wie das Oberlandesgericht in Hamm am Mittwoch mitteilte. (Az. 3 U 66/16)

Mit Sperma vom falschen Mann befruchtet: Schmerzensgeld

Eine Außenaufnahme des Oberlandesgericht in Hamm. Foto: Guido Kirchner/Archiv

Die Frau hatte nach zwei künstlichen Befruchtungen 2007 und 2009 eine Tochter und einen Sohn zur Welt gebracht. Mit den Ärzten hatte sie vereinbart, dass das zweite Kind vom selben Samenspender abstammen sollte. Später stellte sich heraus, dass die beiden Kinder unterschiedliche Blutgruppen haben und nur Halbgeschwister sind. Dass die Ärzte die Samenspenden verwechselt hatten, sei eine „taugliche Erklärung“, sagte ein Gerichtssprecher. Mit dem Urteil bestätigte das Gericht eine vorangegangene Entscheidung des Landgerichts Münster.

Die Mutter hatte laut Mitteilung beklagt, dass die Nachricht bei ihr eine körperlich-psychische Belastungssituation mit Erschöpfungszuständen, depressiven Episoden und Schuldgefühlen gegenüber beiden Kindern ausgelöst habe. Eine psychologische Behandlung sei notwendig gewesen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Hannover/Bielefeld. Spezialkräfte der Polizei haben in Hannover einen 19-jährigen gebürtigen Jordanier gefasst, der mit einer noch nicht näher konkretisierten Gewalttat gedroht hat. Der in Bielefeld wohnende Mann habe im Familienkreis gesagt, er sei radikalisiert worden und wolle eine Gewalttat verüben, sagte ein Polizeisprecher.mehr...

Essen. Ein aufgebrachter Rentner soll in Essen mit seinem Auto einen Feuerwehrmann angefahren und verletzt haben. Vermutlich habe sich der 72-Jährige geärgert, weil er wegen der Arbeit der Einsatzkräfte auf einem Baumarkt-Parkplatz warten musste, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Als der Rentner zunächst laut hupte, sprach der 47 Jahre alte Feuerwehrmann den gereizten Autofahrer an. Nach einem kurzen Gespräch sei der Feuerwehrmann weggegangen. Als er sich noch einmal umgedreht habe, sei ihm der Rentner gegen die Knie gefahren und geflüchtet. Später meldete sich der 72-Jährige doch noch auf einer Polizeiwache. Die Beamten stellten seinen Führerschein sicher. Dem Rentner wird Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrerflucht vorgeworfen.mehr...

Düsseldorf. Fast 71 000 Ausländer sind Ende März in Nordrhein-Westfalen ausreisepflichtig gewesen. Rund 74 Prozent werden aber geduldet, weil die Abschiebung unmöglich ist oder ausgesetzt wurde. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Antwort des NRW-Flüchtlingsministers Joachim Stamp (FDP) auf eine Anfrage aus der AfD-Landtagsfraktion hervor.mehr...

Köln/Dresden. Mittelfeldspieler Niklas Hauptmann verlässt den Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden und wechselt zum Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln. Das gaben beide Vereine am Mittwoch bekannt. Bei den „Geißböcken“ unterschrieb Hauptmann einen Vertrag bis 2023.mehr...

Gelsenkirchen. Hendrik Pfeiffer, einer der schnellsten Marathonläufer Deutschlands, hat sich vorgenommen beim Ruhrgebiets-Marathon einen Weltrekord aufzustellen. Der 25 Jahre alte Sieger des Köln-Marathons 2017 wird am Sonntag (10.30 Uhr) versuchen, auf der Strecke durch Gelsenkirchen und Essen den bisherigen offiziellen Guinness World Record in der Kategorie „Schnellster Halbmarathon im Anzug, männlich“, aufgestellt von Michael Tozer in 1:18:10 Stunde, zu unterbieten.mehr...

Brüssel/Düsseldorf. Mit einem Kredit von 800 Millionen Euro hilft die Europäische Investitionsbank (EIB), alte Schulen in NRW wieder flott zu machen. Das Geld solle in das Programm „Gute Schule 2020“ fließen und für das Sanieren, Modernisieren und Ausbauen kommunaler Schulen genutzt werden, teilte die EIB am Mittwoch mit. „Wenn wir kluge Köpfe bekommen wollen, die das Rückgrat einer künftigen wettbewerbsfähigen Wirtschaft in Europa sein sollen, dann brauchen wir moderne Schulen“, sagte der für das Deutschland-Geschäft zuständige EIB-Vizepräsident, Ambroise Fayolle. Daher sei das Darlehen mit der NRW.Bank abgeschlossen worden.mehr...