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Nacktfoto-Montagen in Remscheid

Montagen von 72 Frauen im Internet aufgetaucht

REMSCHEID Ein Unbekannter soll Bilder von Dutzenden Frauen aus Remscheid für Nacktfoto-Montagen missbraucht und die Bilder im Internet verbreitet haben. Die Frauen hatten im Internet Nacktfotos entdeckten, in die ihre Gesichter eingefügt waren.

Dutzende Frauen aus Remscheid haben in den vergangenen Tagen im Internet pornografische Fotos entdeckt, auf die ihre Gesichter montiert waren. Insgesamt 72 Frauen erstatteten bis Mittwoch Anzeige, wie die Polizei in Wuppertal mitteilte. Das jüngste Opfer soll 14 Jahre alt gewesen sein. Mehrere Medien hatten berichtet.

Der Täter habe die Frauen offenbar fotografiert und dann die Gesichter auf Nacktbildern ausgetauscht, „mehr oder weniger stümperhaft“, erklärte eine Polizeisprecherin. Die Fotos seien auf einer Blogging-Seite veröffentlicht, inzwischen aber gelöscht worden. Es handle sich nach vorläufigen Erkenntnissen um Aufnahmen, die der Täter selbst angefertigt haben soll. „Es sieht so aus, als seien manche der Fotos aus einem Auto heraus geschossen worden“, erläuterte die Sprecherin auf Anfrage.

Erste Fotos sind schon seit 2014 im Netz

Einige der Fotos kursierten laut Polizei wohl schon seit 2014 im Netz. Die Anzeigen der betroffenen Frauen seien aber erst vom Wochenende an eingegangen, weil sie erst dann ihre Gesichter in den sozialen Netzwerken wiedererkannt hätten. Wieso die Bilder erst so spät und dann von einer solchen großen Zahl von Opfern entdeckt wurden, konnte sich die Wuppertaler Polizei zunächst nicht erklären und sprach von einem „Zufallsprodukt“. Die Opfer sind den Angaben zufolge zwischen 14 und 53 Jahren alt und kommen alle aus Remscheid.

Die Polizei ermittelt wegen Verstößen gegen das Urheberrecht, aber auch wegen Verbreitung von pornografischen Bildern. Die Menschen auf den Fotos, auf die die Gesichter der Opfer montiert worden waren, seien „teilweise sehr aufreizend, teilbekleidet oder nackt“ gezeigt worden. Einen konkreten Verdächtigen hätten die Ermittler noch nicht im Visier. Mehrere Opfer hätten allerdings auf einen Verkäufer, der Eis aus einem Wagen heraus verkaufte, hingewiesen.

dpa

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