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Montagsgespräche: Haub leidet am Telefon - Fortunas früher Jubel

KREISGEBIET SV Südkirchens Sportlicher Leiter Christoph Haub litt am Sonntag verständlicher Weise mit seinem Verein. Jedoch war Haub nicht am Platz in Holzwickede dabei, sondern weilte bei einer Taufe.

von Von Malte Woesmann und Heinz Krampe

, 02.06.2008

Über das Ergebnis war Haub auch ständig per Telefon informiert. Auch den 1:0-Siegtreffer bekam er so live am Telefon mit. "Da hab ich das Handy weggeworfen und laut aufgeschrieen", so Haub. Da war die Taufe aber bereits vorbei und Haub feierte vor der Kirche. Einige skeptische Blicke fing er sich aber trotzdem ein. Als er dann später zu der Mannschaft hinzugestoßen war, gab es für den Nachzügler noch eine Taufe. Diesmal aber für Haub selber; mit Bier.

"Absteiger"

"Absteiger, Absteiger." Die Kicker des Werner SC II wussten bereits vor dem Spiel SC Capelle gegen den SV Stockum, dass ein Team den Gang in die Kreisliga B antreten wird. Die Werner, Meister in der Kreisliga C, kamen per Planwagen an die Gorfeldstraße angereist. Und die Sympathien waren klar verteilt. Die Werner feuerten Ortsnachbar Stockum an und feierten die Tore gegen den SC Capelle. In der kommenden Saison können sich die Capeller dann dafür revanchieren: Mit einem Sieg gegen die dann auch in der Kreisliga B spielende Werner Reserve.

Fanbus für Vinnum

Westfalia Vinnum setzt für das Entscheidungsspiel am kommenden Donnerstag, 5. Juni, um den Aufstieg in die Kreisliga A einen Fanbus. Ganz Vinnum ist aufgerufen, die Westfalia beim Spiel gegen die Reserve von Fortuna Seppenrade in Bork zu unterstützen. Der Bus fährt um 18 Uhr bei Mutter Althoff ab.

Entscheidungsspiel

Das Entscheidungsspiel findet nun definitiv in Bork statt. Dies bestätigte gestern der Staffelleiter der Kreisliga B, Georg Henke, auf Anfrage unserer Zeitung. Anstoß ist aber, nicht wie zunächst berichtet, um 18.45 Uhr, sondern erst um 19 Uhr. "Das ist für die Leute, die noch arbeiten müssen, besser", so Henke dazu.

Nachsitzen

Die Kreisliga B muss nachsitzen. Das kommt nach den letzten Spieltagen nicht ganz unerwartet. Nach den dramatischen Schlussminuten in Senden können sich die Vinnumer mehr auf das Entscheidungsspie freuen, als die Seppenrader die mit einem glatten 5:0-Sieg sich einige Zeit in der Kreisliga A wähnten, ehe die schockierende Mitteilung aus Senden kam. "Enttäuschend", war der Kommentar von Borks Trainer Helmut Ertelt zu der Leistung der eigenen Mannschaft. Da sich beide Mannschaften am Sonntag auf Mannschaftsfahrt befinden, wurde die Lösung des Entscheidungsspiels für Donnerstag gefunden.

Völkels Herz für Fortuna

"Am liebsten hätte ich gesehen, wenn Vinnum und Seppenrade aufgestiegen wären. Jetzt bin ich aber wieder in Seppenrade zurück und da schlägt mein Herz natürlich für die Fortuna", erklärte Vinnums ehemaliger Coach Günter Völkel, der zu Beginn der Rückrunde in Vinnum, aufhörte, nach dem Spiel in Bork. Die Seppenrader Zweite wurde in Bork genug angefeuert. Die spielfreie Dritte bildete einen Fanblock und feuerte über Megafon an. Natürlich wurde Marco Habicht, Coach der Ersten, gefeiert, der unter den Zuschauern weilte und seinem Trainerkollegen, Rolf Gudorf, die Daumen drückte. Diese nahm die Nachricht aus Senden mit Fassung auf und munterte seine Spieler wieder auf.

Verabschiedung

Nach dem siegreichen Spiel gegen den FC Nordkirchen, nutzte der Vorstand des PSV Bork die Gelegenheit, Spieler und Betreuer zu verabschieden und sich bei einigen fleißigen Helfern zu bedanken. Abteilungsleiter Peter Content, sein Stellvertreter Claus Fritsch und Fußballobmann Hajo Bössing hatten einige Blumensträuße und einen Frühstückskorb mitgebracht.

Zunächst wurden drei "Klöppers" verabschiedet. Claudia und Ralf Klöpper, der nach dreijähriger Tätigkeit als Torwarttrainer und Ersatztorwart, sowie Sohn Marcel, der als Mannschaftsbetreuer aufhört. "Du gibst einen von vielen Positionen ab", verabschiedete Peter Content den scheidenden Co-Trainer Ingo Grodowski. Ingos Ehefrau Christina, die sich seit einiger Zeit um die Bewirtung des Jugendraumes kümmert, bekam Blumen.

Aus der zweiten Mannschaft nahmen zwei Akteure Abschied. Michael Zawizsa hört nach mehrjähriger Tätigkeit als Betreuer auf. Ferner wurde Spieler Benedikt Heitmann verabschiedet, der in Dortmund studiert und nicht mehr pendeln sondern in Dortmund spielen will. Ein großes Dankeschön gab es auch für Monika Voll, die sich um die Versorgung und viele Dinge auf der Anlage kümmert.

"Du gehörst nach wie vor zu uns, auch wenn Du nach einer schweren Krankheit nicht mehr pfeifen kannst", begrüßte Peter Content den langjährigen PSV-Schiedsrichter Matthias Petry. Über 30 Jahre hat Matthias Petry für den PSV gepfiffen. Deshalb freute es ihn besonders, dass er zum Saisonabschluss von seinem Verein eingeladen wurde.