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NRW-Bauern halten mehr Wasserbüffel

Wesel. Wasserbüffel werden bei nordrhein-westfälischen Landwirten beliebter. Nach Angaben des Deutschen Büffelverbands ist die Zahl der Tiere in NRW seit dem Jahr 2000 von 57 auf rund 300 gestiegen. Bundesweit werden rund 6000 Büffel gehalten. Spitzenreiter ist demnach Brandenburg mit über 1200 Tieren, von denen viele in den Feuchtgebieten für die Landschaftspflege eingesetzt werden.

NRW-Bauern halten mehr Wasserbüffel

Wasserbüffel stehen auf einer Feuchtwiese. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Anders als Rinder vertragen Büffel nasses Gelände und fressen auch schwer verdauliches Gras. Die Tiere gelten als sensibel, robust und gutmütig. Begonnen hat die Haltung in Deutschland nach Verbandsangaben aus Liebhaberei.

In NRW seien die Tiere trotz steigender Zahl eine Nischenart, teilte der Landwirtschaftsverband Rheinland mit. Auch im Westen würden Tiere in Naturschutzgebieten gehalten. Landwirte vermarkten das Fleisch, das als zart, fett- und cholesterinarm gelte, sowie Produkte aus Büffelmilch, wie den Mozzarella-Käse.

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