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NRW-Städtetag hält Tarifabschluss für akzeptabel

Köln. Der Städtetag Nordrhein-Westfalen sieht beim Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst Licht und Schatten. „Der Abschluss ist akzeptabel, da ein Kompromiss gefunden werden musste“, sagte der Geschäftsführer des Städtetags Nordrhein-Westfalen, Helmut Dedy, am Mittwoch. Er werde aber die zahlreichen strukturschwachen Städte in NRW finanziell deutlich belasten. „Gerade diesen Städten mit hohen Sozialausgaben und Defiziten werden die Mehrausgaben zu schaffen machen.“ Positiv aus Sicht der Städte seien die lange Laufzeit des Tarifvertrags und dass der öffentliche Dienst als Arbeitgeber attraktiv bleibe.

NRW-Städtetag hält Tarifabschluss für akzeptabel

Helmut Dedy, Geschäftsführer des Städtetags NRW. Foto: Armin Weigel/Archiv

Die Beschäftigten der Kommunen und des Bundes sollen bis März 2020 im Schnitt insgesamt 7,5 Prozent mehr Geld bekommen. Die drei Erhöhungen machen 3,19 Prozent rückwirkend zum 1. März 2018 aus, zum 1. April 2019 dann 3,09 Prozent und zum 1. März 2020 weitere 1,06 Prozent. Für die unteren Einkommen ist eine Einmalzahlung von 250 Euro vorgesehen. Der neue Tarifvertrag soll rückwirkend zum 1. März beginnen und eine Laufzeit von 30 Monaten haben.

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