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Nabu ruft zum Vogel-Zählen auf

Berlin. Für Naturfreunde heißt es jetzt wieder: raus in die Parks und Gärten und Vögel zählen. Um wie jedes Jahr den Vogelbestand zu erfassen, bittet der Nabu um die Mithilfe der Bürger.

Nabu ruft zum Vogel-Zählen auf

Der Nabu startet am 13. Mai die Aktion „Stunde der Gartenvögel“ und ruft die Menschen in Deutschland zur Mithilfe auf. Foto: Hanns-Peter Lochmann

Spatz, Amsel oder Kohlmeise? Die Menschen in Deutschland sind am kommenden langen Wochenende wieder zum Beobachten von Vögeln in Parks und Gärten aufgerufen.

Die jährliche Zählaktion des Naturschutzbundes (Nabu) beginnt an Christi Himmelfahrt (10. Mai) und endet am Sonntag (13. Mai), wie die Umweltschutzorganisation mitteilte.

In diesem Zeitraum sollen sich Interessierte eine Stunde lang nach Vögeln umschauen - deshalb heißt die Aktion „Stunde der Gartenvögel“. Die Zahl der identifizierten Exemplare kann man per Post, telefonisch oder über das Internet an den Nabu durchgeben. In den vergangenen Jahren beteiligten sich Zehntausende.

Dank der Aktion liegen dem Nabu inzwischen Daten über den Vogelbestand in Deutschland seit 2005 vor. Seitdem verzeichnen die Naturschützer bei 20 der häufigsten Arten eine Zunahme, bei 17 Arten allerdings auch sinkende Zahlen. Bei vielen weiteren ist die Entwicklung stabil. Das gilt auch für die Gesamtzahl der beobachteten Vögel, trotz Schwankungen in einzelnen Jahren. „Damit hebt sich die Entwicklung in Gärten und Parks erfreulicherweise deutlich von den drastisch schwindenden Vogelbeständen unserer Wiesen und Felder ab, die einen Großteil der Fläche Deutschlands ausmachen“, erklärte Vogelschutzexperte Lars Lachmann.

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