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Nach Feuer in Mehrfamilienhaus wird Brandstiftung vermutet

Nach einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus im sauerländischen Marsberg sucht die Polizei einen Brandstifter. Unbekannte Täter hatten offenbar im Keller des Hauses an mehreren Stellen Feuer gelegt, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Staatsanwaltschaft Arnsberg am Dienstag. „Die Hintergründe sind unklar“, sagte ein Sprecher zu dem Brand von Sonntag. Eine Mordkommission ermittelt. Der Staatsschutz werde vorsorglich informiert. Im Haus wohnen unter anderem Flüchtlinge. Die Ermittler suchen Zeugen, denen Verdächtige aufgefallen sind.

Marsberg

26.06.2018
Nach Feuer in Mehrfamilienhaus wird Brandstiftung vermutet

Ein Feuerwehrauto steht vor dem Senat für Inneres und Sport in Berlin. Foto: Jan-Philipp Strobel/Archiv

Einsatzkräfte hatte am frühen Sonntagmorgen 14 Menschen wegen der starken Rauchentwicklung ins Krankenhaus gebracht. Alle Betroffenen konnten es nach kurzer Behandlung wieder verlassen, heißt es in der Mitteilung der Ermittler.

Laut dem Einsatzbericht der Feuerwehr Marsberg wurden fünf Bewohner über die Drehleiter gerettet, die übrigen über den Treppenraum. Das Feuer im Keller konnte schnell gelöscht werden. Allerdings erschwerten starker Rauch und Hitze die Arbeit der rund 50 Einsatzkräfte.

Nach einem Bericht der „Westfalenpost“ sind insgesamt 16 Bewohner in dem Mehrfamilienhaus gemeldet, unter ihnen viele Flüchtlinge.