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Nach Säureanschlag in Haan: Neue Ermittlungsansätze

Haan. Nach dem Säureanschlag auf den Finanzvorstand der RWE-Tochter Innogy in Haan vor dreieinhalb Wochen geht die Polizei neuen Hinweisen nach. Laut Mitteilung der Ermittler von Freitag würde aktuell noch umfangreiches Videomaterial ausgewertet. Außerdem seien in den vergangenen Tagen neue Hinweise bei der Mordkommission „Säure“ eingegangen, durch die sich neue Ermittlungsansätze ergeben hätten. Auch seien jetzt Fallanalytiker des Landeskriminalamtes mit in die Ermittlungen eingebunden. Details zu den neuen Hinweisen wollte eine Polizeisprecherin auf Anfrage der dpa nicht nennen.

Nach Säureanschlag in Haan: Neue Ermittlungsansätze

Bernhard Günther, Finanzvorstand des Ökostrom-Konzerns Innogy. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Der Innogy-Finanzchef Bernhard Günther war Anfang März beim Brötchenholen von zwei Unbekannten von hinten angegriffen, zu Boden geworfen und mit Säure überschüttet worden. Der 51-Jährige hatte schwerste Verletzungen erlitten und schwebte zeitweise in Lebensgefahr. Die Tat wurde als versuchter Mord eingestuft. Der Manager hat das Krankenhaus in der Zwischenzeit verlassen können.

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