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Nackte Trump-Skulptur für 28.000 Dollar versteigert

Los Angeles. Der amtierende amerikanische Präsident kommt ins Museum. Der Betreiber des „Haunted Museum“ in Las Vegas hat die Straßenkunst-Statue bei einer Auktion in Los Angeles käuflich erworben.

Nackte Trump-Skulptur für 28.000 Dollar versteigert

Straßenkunst-Statue: Donald Trump als wahrer Hingucker. Foto: Eugene Garcia

Eine weitere lebensgroße Straßenkunst-Statue, die US-Präsident Donald Trump nackt zeigt, ist in den USA versteigert worden.

Die wenig schmeichelhafte Skulptur brachte bei der Auktion am Mittwochabend in Los Angeles 28.000 Dollar (rund 23.000 Euro) ein, wie eine Sprecherin des Auktionshauses Julien's der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Der Schätzpreis hatte bei 20.000 Dollar gelegen. Käufer ist Zak Bagans, Betreiber des „Haunted Museum“ in Las Vegas, wo nach Eigendarstellung „paranormale“ Objekte ausgestellt werden.

Die Skulpturen waren 2016 während des Präsidentschaftswahlkampfs an öffentlichen Plätzen in verschiedenen Städten der USA aufgetaucht und dann von den Behörden rasch wieder entfernt worden. Bei der jetzt angebotenen Figur handelte es sich um die letzte, die dabei nicht zerstört oder beschmiert worden war, teilte das Auktionshaus mit. Im Oktober 2016 war eine der relativ identischen Statuen für knapp 22.000 Dollar versteigert worden.

Die Statue ist ein wenig schmeichelhaftes Abbild des US-Präsidenten mit dem Titel „The Emperor has no Balls“ (übersetzt etwa: „Der Kaiser hat keine Eier“). Es zeigt Trump nackt, mit fülligem Bauch. Die Statuen wurden von einem Künstlerkollektiv namens „Indecline“ angefertigt.

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