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Neuer bleiben nur noch zwei Chancen in Bayern-Saison

München. Die Zweifel an einem Comeback von Manuel Neuer noch in dieser Bayern-Saison kann Jupp Heynckes nicht ausräumen. Das Köln-Spiel kommt zu früh, einen Einsatz gegen Stuttgart oder im Pokalfinale lässt er offen. Was das für Löw bedeutet, ist die spannende Frage.

Neuer bleiben nur noch zwei Chancen in Bayern-Saison

Manuel Neuer. Foto: Andreas Gebert/Archiv

Wieder kein Comeback: Manuel Neuer verpasst auch die drittletzte Möglichkeit, in dieser Saison beim FC Bayern zurückzukehren. Trainer Jupp Heynckes legte sich nur fest, dass der Weltmeister am Samstag beim Bundesliga-Auswärtsspiel gegen Absteiger 1. FC Köln nicht im Kader steht. Alles andere blieb offen, selbst der auch von Heynckes schon angekündigte Einsatz noch in dieser Spielzeit im Trikot des Rekordmeisters. Was das für Bundestrainer Joachim Löw und die in sechs Wochen beginnende Weltmeisterschaft bedeutet, ist die spannendste Frage auf der Saison-Zielgeraden.

„Man muss immer vorsichtig sein, dass ist eine Verletzung, die zwei oder dreimal aufgebrochen ist. Da darf man nicht nochmal einen Fehler machen“, sagte Heynckes, der nach dem schmerzhaften Champions-League-Aus gegen Real Madrid mit dem Rekordchampion wieder den „Rhythmus finden“ will. Auch mit Blick auf das Pokalendspiel am 19. Mai müsse seine Mannschaft die Spannung wieder hochhalten. Dort beim Finale in Berlin gegen Eintracht Frankfurt und in einer Woche bei der Bundesliga-Party mit der Meisterschale gegen den VfB Stuttgart gibt es die letzten Chancen für Neuer, vor dem Start der WM-Vorbereitung noch einmal ein Pflichtspiel zu absolvieren.

Möglicherweise beeinflusst der Königsklassen-K.o. der Münchner gegen Real auch das Kalkül Neuers, der jetzt noch stärker auf die WM fokussiert ist. Von einem Restrisiko bei Neuer wollte Heynckes nicht sprechen. Auf die Frage, ob es zu riskant sei, wenn Neuer zur WM fahren würde, hielt sich der Bayern-Trainer auch zurück. „Ich glaube nicht, dass ich die Frage heute beantworten kann und soll, auch Sie müssen sich gedulden“, sagte der 72-Jährige vor seinem drittletzten Spiel. „Es ist wunderbar, wie er sich herangearbeitet hat. Er ist körperlich topfit, weil er mit unseren Fitnesstrainern super gearbeitet hat. Das erleichtert den Wiedereinstieg.“ Nur wann?

Löw setzt darauf, dass Neuer beim Trainingslager vom 23. Mai bis 7. Juni in Südtirol dabei sein kann. Ob für den 32-Jährigen bis dahin gezieltes Training oder Wettkampfpraxis im Münchner Tor das Beste ist, wissen nur die Protagonisten selbst. In der kommenden Woche solle der Torwart sein Pensum weiter erhöhen. „Dann muss man sehen, wie weit er ist, ob er spielen kann. Das ist abhängig von den Ärzten, von Manuel und mir“, sagte Heynckes.

Neuer arbeitet nach seinem dritten Mittelfußbruch im September 2017 am Comeback, in der Nationalelf kam er zuletzt im Oktober 2016 zum Einsatz. Am 2. Juni könnte er im vorletzten Testspiel vor der WM in Russland in Klagenfurt gegen Österreich ein Comeback im Tor der Nationalmannschaft feiern, sechs Tage später steht noch eine Partie gegen Saudi-Arabien an.

„Es ist eine sensible Verletzung, da hat man schon in der Vergangenheit nicht immer eine richtige Entscheidung getroffen“, sagte Heynckes. „So wie es momentan aussieht, ist es sehr positiv.“ Neuer hatte in dieser Woche wieder Teile des Trainings mit der Mannschaft absolviert. Heynckes' „Stammtorwart“ Sven Ulreich darf sich nach seinem Fauxpas in Madrid weiterhin im Bayern-Tor bewähren.

Gegen Köln fehlt den Bayern auch der verletzte Arjen Robben weiter, ansonsten rechnet Heynckes mit dem Aufgebot aus dem Real-Spiel. Der 72-Jährige hofft zudem, dass der seit Februar wegen eines Syndesmosebandrisses pausierende Franzose Kingsley Coman beim Finale in Berlin wieder dabei sein kann. „Für das Pokalspiel wäre es wünschenswert, wenn er wieder so weit wäre“, sagte Heynckes. Die Ausfälle von Coman und Robben hätten gerade in der Endphase in Madrid, als die Bayern vergeblich das 3:2 und das Weiterkommen anstrebten, sehr weh getan.

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