Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Nicaraguas Präsident kassiert umstrittene Sozialreform

Managua.

Nach gewalttätigen Protesten gegen die geplante Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge in Nicaragua hat die Regierung die Reform zurückgenommen. Er hoffe auf einen Dialog, der zu Frieden, Stabilität und Sicherheit im Land führe, sagte Präsident Daniel Ortega in einer Fernsehansprache. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten, Regierungsanhängern und Sicherheitskräften waren in den vergangenen Tagen nach Angaben von Menschenrechtsgruppen mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen und Dutzende verletzt worden. Zudem wurden zahlreiche Geschäfte zerstört und geplündert.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Berlin. Mit bunten Luftballons, Buggys und zahlreichen Plakaten haben in Berlin mehrere Tausend Eltern, Kinder, Erzieher und Gewerkschafter für mehr Kita-Plätze demonstriert. Nach Angaben der Veranstalter zogen rund 3000 Menschen bei sommerlichen Temperaturen durch die Hauptstadt. „Das Problem betrifft wirklich alle jungen Eltern“, sagte Ann-Mirja Böhm, Sprecherin des Elternbündnisses „Kitakrise Berlin“. In Berlin fehlen momentan etwa 2500 Plätze, Eltern finden trotz Rechtsanspruchs keine wohnortnahe Betreuung für ihren Nachwuchs. Ähnlich sei es in anderen Großstädten, hieß es.mehr...

Osnabrück. Der Deutsche Städtetag fordert ein Ende der Ausbildungskosten für Erzieher. „Dass angehende Erzieherinnen und Erzieher für ihre Ausbildung bezahlen müssen, ist ein Anachronismus, der abgeschafft gehört“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städtetags, Helmut Dedy, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Bei der Kinderbetreuung fehlten mehrere Tausend Fachkräfte. Deshalb seien neben Gebührenfreiheit auch die höhere Attraktivität der Ausbildung und mehr Plätze nötig.mehr...

Buenos Aires. Zehntausende Argentinier haben gegen Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds protestiert. Gewerkschaften, Anhänger der Ex-Staatschefin Cristina Kirchner und linke Parteien hatten zu der Kundgebung in Buenos Aires aufgerufen. „Wir lehnen die Vereinbarungen der Regierung mit dem IWF und die Abhängigkeit von der politischen und wirtschaftlichen Großmächten ab“, hieß es in einem auf der Kundgebung verlesenen, gemeinsamen Dokument der Organisatoren.mehr...

Budapest. Mit einer Verfassungsänderung will das ungarische Parlament erreichen, dass vor Politiker-Villen keine Proteste mehr abgehalten werden dürfen. „Im Interesse des Schutzes des Privatlebens wollen wir das Prinzip festhalten, dass man die Menschen in ihrem Heim nicht belästigen darf“, erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban im staatlichen Rundfunk. Die Meinungsfreiheit habe dort ihr Ende, wo Menschen zu Hause nicht mehr ihre Ruhe haben, fügte der rechtsnationale Politiker hinzu.mehr...

Stuttgart. Am badischen Firmensitz des Waffenherstellers Heckler & Koch haben Rüstungsgegner einen Staffellauf für den Frieden nach Berlin gestartet. Etwa 30 bis 40 Teilnehmer nahmen in Oberndorf am Neckar die erste Etappe in Angriff. In die zweite Etappe im nahegelegenen Bösingen sollen 70 bis 80 Friedensaktivisten starten. Für die gesamte Strecke von rund 1100 Kilometern haben sich nach Angaben der Veranstalter rund 1000 Menschen angemeldet. Die Hauptstadt soll am 2. Juni erreicht werden.mehr...

Stuttgart. Heute Mittag fällt der Startschuss für den Staffellauf „Frieden geht“, der Friedensaktivisten und Rüstungsgegner von Baden-Württemberg quer durch die Republik bis nach Berlin führt. Ausgangspunkt ist der Firmensitz des Waffenherstellers Heckler & Koch in Oberndorf am Neckar. Mit der Aktion wollen die Teilnehmer gegen Rüstungsexporte demonstrieren. Deutsche Waffen würden an kriegführende Staaten exportiert, mit ihnen würden in aller Welt schwere Menschenrechtsverletzungen verübt, kritisieren sie.mehr...