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Nicht nur als Stopover: Die Emirate als Reiseziel

Berlin. Wüste, Oasen, Wolkenkratzer und Strand - die Arabischen Emirate haben als Reiseländer einiges zu bieten. Daher sind sie bei Urlaubern längst kein Geheimtipp mehr. Und auch die Reiseveranstalter vermelden wachsende Buchungszahlen.

Nicht nur als Stopover: Die Emirate als Reiseziel

Längst mehr nur ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Asien: Dubai lockt sogar im heißen Sommer viele Gäste deutscher Reiseveranstalter an. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Viele Ziele am Persischen Golf bleiben für deutsche Urlauber attraktiv. Die Vereinigten Arabischen Emirate zählten mit einem Umsatzplus von 23 Prozent zu den wachstumsstärksten Reisezielen im Winter, wie der Deutsche Reiseverband (DRV) mitteilte.

Im Sommer habe das Plus im einstelligen Bereich gelegen. Eine Umfrage unter Veranstaltern zeigt zugleich Veränderungen im Reiseverhalten. So hat die Sommersaison für die Emirate wegen der dann günstigeren Preise deutlich an Bedeutung gewonnen.

„40 Prozent unserer Kunden reisen mittlerweile im Sommer“, sagt Tui-Sprecherin Anja Braun. Die Buchungen für 2018 lägen aktuell deutlich im Plus. Der Tui-Kunde bleibt im Schnitt etwas mehr als sechs Nächte in den Emiraten. Dubai, Abu Dhabi und Co. seien somit keine klassischen Stopover-Ziele mehr auf dem Weg nach Asien oder Australien. Das kleine Emirat Ras Al Khaimah zum Beispiel setzt voll auf klassischen Badetourismus. 

Der Reiseveranstalter FTI sieht derzeit ein zweistelliges Plus bei den Buchungen. Der Anbieter hatte erst zur Wintersaison 2017/18 neue Charterflüge zum Beispiel von Leipzig, Hannover und Stuttgart nach Dubai aufgelegt. FTI zählt die Emirate zu seinen Top-Fünf-Ziele.

Auch der Veranstalter DER Touristik berichtet von steigenden Buchungszahlen für 2018. Ähnlich ist die Lage bei Thomas Cook: „Die Emirate als Reiseziel liegen derzeit stark im Trend“, sagt Sonja Karl, Leiterin Fernreisen und Luxusreisen bei dem Veranstalter.

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