Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Noch tagelang massive Bahnprobleme zwischen Hamburg und Sylt

Westerland/Hamburg/Kiel. Zugausfälle, Verspätungen und zusätzliche Umsteigestationen beeinträchtigen wohl noch mindestens bis zum 7. Juni den Bahnverkehr zwischen Hamburg und der Ferieninsel Sylt in Schleswig-Holstein.

Noch tagelang massive Bahnprobleme zwischen Hamburg und Sylt

Derzeit nur mit Tempo 20 zu erreichen: Der Bahnhof von Westerland auf Sylt. Foto: Daniel Bockwoldt

Auch die Autozüge seien wegen einer Weichenstörung bei Niebüll betroffen, teilte die Bahn am Mittwoch mit. Wegen defekter Gleisabschnitte können Züge statt 140 Stundenkilometern nur Tempo 20 fahren.

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) bezeichnete in einem Brief an seinen Bundes-Kollegen Andreas Scheuer (CSU) und die Bahn-Spitze die Situation als dramatisch. Er erwägt, die Strafzahlungen für die Bahn von derzeit monatlich 350.000 Euro wegen der vielen Pannen zu erhöhen.

Die Pünktlichkeit der Züge lag im Mai (Stand 27.5.) bei 68,3 Prozent - vertraglich sind 93 Prozent zugesagt. Die Zahl der Zugausfälle soll zudem nicht höher als ein Prozent sein - auch diese Marke dürfte nicht zu halten sein.

Die Einschränkungen auf der Strecke haben laut Bahn durch die Schienenschleifarbeiten und Schienenwechsel inzwischen abgenommen. „Dennoch wird es nach jetzigem Stand auch in den kommenden Tagen noch zu erheblichen Verspätungen durch die weiterhin bestehenden Langsamfahrstellen und eine Weichenstörung kommen.“

Minister Buchholz beklagte, die Anbindung der Insel werde „immer häufiger als Zumutung und als Hindernis für einen Aufenthalt auf Sylt empfunden“. Die wirtschaftlichen Auswirkungen träfen das Bundesland in erheblichem Maße. „Immerhin handelt es sich um eine der führenden Tourismusregionen Deutschlands mit einer Großzahl an Betrieben, die auf Arbeitskräfte vom Festland angewiesen sind.“

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Köln. Ein Mann fährt mit einem Transporter direkt vor den Kölner Dom und läuft mehrmals in das weltberühmte Gotteshaus. Die Sicherheitskräfte wollen kein Risiko eingehen: Der Dom wird evakuiert und mit Spürhunden durchsucht. Erst dann gibt es Entwarnung.mehr...

Berlin. Kinder klagen etwa über Bauch- oder Kopfschmerzen, ohne dass es eine organische Ursache gibt, haben Essstörungen oder ritzen sich: Das kann durch Mobbing oder die Trennung der Eltern ausgelöst werden. Kinderärzte schlagen Alarm: Ihnen fehle die Zeit für diese Patienten.mehr...

Bayreuth/Leipzig/Madrid. Im Baskenland wird eine Frauenleiche gefunden. Noch steht nicht fest, ob es sich um die vermisste Sophia L. aus Leipzig handelt. Dafür haben die Ermittler nun möglicherweise einen Tatort ausfindig gemacht - und der liegt in Bayern.mehr...

Köln. Der nächste Herbst kommt bestimmt. Dann wird's wieder stürmisch, und die Züge fallen aus. Weil so viele Bäume auf der Strecke bleiben. Eben das aber soll nach dem Willen der Bahn künftig seltener vorkommen. Ein Fall für das „Team Naturgefahrenmanagement“.mehr...

Madrid/Leipzig. Seit einer Woche gibt es kein Lebenszeichen mehr von der Tramperin Sophia L.: Jetzt wurde in Spanien eine Frauenleiche gefunden. Die Angehörigen bangen - und sehen sich mit Hasskommentaren konfrontiert.mehr...