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Novartis profitiert von neuen Medikamenten

Basel. Der Pharmakonzern Novartis profitiert von neuen Medikamenten sowie positiven Währungseffekten und hält an seinen Zielen für das laufende Geschäftsjahr fest.

Novartis profitiert von neuen Medikamenten

Novartis will sich künftig stärker auf das Arzneimittelgeschäft konzentrieren. Foto: Markus Stuecklin Keystone/epa

Im ersten Quartal stiegen die Erlöse um 10 Prozent auf 12,7 Milliarden US-Dollar (aktuell 10,26 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in Basel mitteilte. Währungsbereinigt lag das Plus bei 4 Prozent, das eigentliche Pharmageschäft legte um 6 Prozent zu.

Zur Entwicklung in den ersten drei Monaten trugen die Mittel Cosentyx gegen Schuppenflechte und Entresto gegen Herzinsuffizienz sowie die Onkologiesparte bei. Sie glichen Einbußen beim Leukämiemittel Glivec, das unter Generika-Konkurrenz leidet, mehr als aus.

Das operative Kernergebnis, bei dem Übernahmen und weitere Sondereffekte herausgerechnet sind, konnte um 11 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar zulegen. Unter dem Strich verdiente Novartis mit gut 2 Milliarden Dollar (aktuell 1,62 Mrd Euro) 22 Prozent mehr.

Die Jahresprognose bekräftigte Novartis. So soll der Umsatz 2018 währungsbereinigt im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich wachsen.

Beim operativen Kernergebnis wird ein währungsbereinigter Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich erwartet. Durch den Verkauf seines Anteils am Geschäft mit verschreibungsfreien Mitteln (OTC) an GlaxoSmithKline Ende März für 13 Milliarden Dollar erwartet Novartis einen hohen Einmalgewinn im zweiten Quartal.

Novartis will sich künftig stärker auf das Arzneimittelgeschäft konzentrieren. Dazu beitragen soll ein neuer Forschungschef. John Tsai übernimmt die Position Anfang Mai. Tsai kommt vom US-Konzern Amgen. Zur strategischen Überprüfung zur Augensparte hieß es, eine mögliche Transaktion sei nicht vor dem ersten Halbjahr 2019 wahrscheinlich.

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