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Die Technik-Crew der Gesamtschule sorgt für eine reibungslose Bühnenshow

OLFEN Es ist ein hektisches Hin und Her. Mikrofone müssen aufgebaut, angeschlossen und eingestellt werden. Die Lichttechnik steht noch nicht, der Soundcheck muss auch noch gemacht werden. Und das alles noch, bevor die Generalprobe beginnt, denn der Zeitplan ist eng. Alles ganz normaler Alltag für die sechs Techniker Nils, Henrik, Daniel, Jonas, Tobias und Sören an der Gesamtschule Olfen.

von Von Martin Grein

, 25.06.2008
Die Technik-Crew der Gesamtschule sorgt für eine reibungslose Bühnenshow

Henrik Groß beim Aufabau des Rednerpults.

Die Schüler sind Herr über Licht und Ton. Sie bestimmen, wer etwas sagen kann und wer nicht. Natürlich zusammen mit ihrem Lehrer Horst Illberger. Lehrer ist Profi Er selbst hat eine abgeschlossene Berufsausbildung als Radio- und Fernsehtechniker und ist außerdem Fachlehrer für Physik und Technik. 1991 rief er die „Multimedia-Truppe“ von Schülern ins Leben. Wie so viele andere, hat auch dieses Projekt klein angefangen. Im Laufe der Jahre wurden mehr und mehr Potenzial und Möglichkeiten erkannt. Nicht zuletzt aufgrund der Theater-AG der Gesamtschule mit ihren regelmäßigen Aufführungen weitete sich das Technikprojekt immer mehr aus und ist nun ein fester Bestandteil bei allen großen und kleinen Veranstaltungen in der Wolfhelmschule. So wurden aus einem Mischpult und ein paar Boxen heute ein komplexes Licht- und Tonsystem, ausgestattet mit neuester Technik wie etwa Funk-Headsets, Richtmikrofone, Scheinwerfer und moderne Steuergeräte. Vieles ist auch aus Eigeninitiative und in der eigenen Werkstatt entstanden. Bei all der empfindlichen Technik wissen Horst Illbergers sechs Schützlinge mittlerweile genau, was sie zu tun haben. Jeder Handgriff sitz, so dass für den Lehrer oft nur die Organisation übrig bleibt. Auch bei Hektik bleiben sie ruhig Dieses ehrenamtliche Engagement der sechs Schüler ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, da es z.B. bei Aufführungen für sie auch zu Unterrichtsausfall kommt, den sie nachholen müssen. Manch einer von ihnen könnte sich vorstellen, nach der Schule in diesem Berufsfeld tätig zu werden. Selbst wenn es einmal hektisch wird, lassen die Jungs sich nicht aus der Ruhe bringen. „Wir legen hier eine sehr hohe Professionalität an den Tag, fast wie in einem echten Schauspielhaus“, erklärt Horst Illberger stolz. Jeder kennt den genauen Ablauf, hat einen eigenen Ablaufplan, kennt die individuellen Einstellung und ist über Funk mit den anderen verbunden, um in Teamarbeit für eine gelungene Veranstaltung zu sorgen.

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