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Hommage an einen großen Künstler

OLFEN Der Kunst- und Kulturverein erinnert am kommenden Sonntag (2.) an den im letzten Jahr verstorbenen Maler Rudi Jung, der viele Jahre in Lüdinghausen und Nordkirchen gewirkt hat.

von Ruhr Nachrichten

, 28.02.2008
Hommage an einen großen Künstler

<p>Der Kunst- und Kulturverein erinnert ab Sonntag im Olfonium an den im letzten Jahr verstorbenen Rudi Jung. privat</p>

Die Vernissage "Ein rheinischer Maler in Westfalen - Rudi Jung" beginnt um 11 Uhr im Olfonium. Der Eintritt ist frei. Eine Einführung in das Werk Eine Einführung in das Werk Rudi Jungs gibt Dr. Hermann-Josef Bauer, der ihn persönlich sehr gut gekannt hat. Im Rahmen der Vernissage spielt Thomas Kasemann aus Werne Klavierwerke von Bach und Brahms. Kasemann hat gerade bei "Jugend musiziert" den ersten Preis gewonnen.

Rudi Jung ist 1911 in Düsseldorf geboren und studierte von 1931 bis 1935 an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf die Fächer Malen und Zeichnen, Materialkunde, Restaurierung, Wandgestaltung, Typografie und Bildsatz, Kunstgeschichte und Gebrauchsgrafik.

Anschließend arbeitete er bis 1939 als Verlagszeichner, war freischaffender Maler und Grafiker und leitete das Atelier eines Verlagsstudios für Mode und Design in DüsseIdorf. Von 1960 bis 1971 arbeitete er als Grafiker im Finanzministerium in Düsseldorf.

Restaurator im Schloss Nordkirchen

Jung kam 1972 nach Nordkirchen, wo er im Schloss als Restaurator arbeitete. 1973 gründete er in der Gemeinde die Künstlergruppe 73 und gilt in Nordkirchen als Künstlervater schlechthin. Nach seiner Zeit als Restaurator auf Schloss Nordkirchen hat Rudi Jung noch lange Jahre Schlossführungen angeboten.