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Kind kann sich vermutlich an vermisste Olfenerin erinnern

Auf Plakat wiedererkannt?

Familie und Polizei suchen weiterhin nach einer Spur der vermissten Mathilde Niehoff. Am Nachmittag erreichte die Polizei in Coesfeld ein wichtiger Hinweis. Ein etwa achtjähriges Mädchen wurde möglicherweise durch ein Plakat in Recklinghausen auf die Vermisste aufmerksam.

OLFEN/Recklinghausen

von Von Theo Wolters

, 06.08.2012

 Die Ermittler suchen jetzt nach dem etwa achtjährigen Mädchen, dass sich am Samstag, 21. Juli, in erwachsener Begleitung - möglicherweise ihre Eltern - am Kaufhaus "Ostermann" in Recklinghausen aufgehalten hat. Das Kind blickte dabei auf ein dort aushängendes Fahndungsfoto der Vermissten und soll dabei sinngemäß geäußert haben: "Das ist doch die Frau, die wir gesehen haben, die sah doch so traurig aus". Das Gespräch soll um die Mittagszeit, genauere Angaben sind nicht möglich, stattgefunden haben. Dieses Gespräch wurde mitgehört, die Information darüber erhielt die Polizei aber erst heute.

Die Ermittler erhoffen sich durch diese Zeugen Hinweise auf einen möglichen Aufenthaltsort von Mathilde Niehoff. Die Polizei fragt in diesem Zusammenhang: Wer hat sich zusammen mit einem etwa achtjährigen Mädchen am vergangenen Samstag in Recklinghausen am Kaufhaus Ostermann aufgehalten und hat dieses Gespräch mit dem Kind geführt? Wer kann Angaben zur Identität dieser wichtigen Zeugen machen? Hinweise bitte an die Polizei in Coesfeld, Telefon (02541) 140.
 

 

Kräfte der Kreispolizei Recklinghausen haben ein Gebiet in Datteln-Ahsen an der Lippe nach Hinweisen abgesucht. Im Rahmen einer privaten Suchaktion hatten dort Mantrail-Hunde eine Spur der Vermissten aufgenommen. Am

waren einige Kajaks auf der Lippe im Bereich Olfen und Ahsen unterwegs. Diese Suche hatte die Familie organisiert. Zeugen wollen die Vermisste am Dienstagnachmittag in Datteln-Ahsen im Bereich des Vogelsangwegs gesehen haben. Mantrail-Hunde witterten am Samstag dort auch eine Spur.      Die Zeugen hatten sie anhand von Flugblättern mit dem Foto der Vermissten wiedererkannt. Die Flugblätter waren auch im benachbarten Ahsen aufgehängt worden.

Die Familie nahm Kontakt zu privaten Besitzern von Mantrail-Hunden auf. Drei Hunde suchten so am Samstag das Gelände im Bereich des Vogelsangwegs ab. Wie die Familie berichtet, hätten alle drei Hunde eine Spur der Vermissten auf dem Vogelsangweg verfolgen können. Die Polizei suchte daraufhin das Gelände mit einem Hubschrauber ab. Die Suche blieb aber ergebnislos. Die Familie organisierte eine weitere Suche mit Hunden am Sonntag. Sie blieb ebenfalls ohne neue Erkenntnisse. 

Am Sonntagnachmittag informierte die Polizei die Familie über den Fund einer orangefarbenen Regenjacke am Hullerner Stausee. Es handelt sich aber nicht um die Regenjacke der Vermissten. Die 65-jährige Olfenerin Mathilde Niehoff wird seit Montag, 16. Juli, vermisst. Seit Dienstagmorgen suchte die Polizei mit einer Hundertschaft und Hunden nach der Frau, in der Nacht wurde die Suche vorerst abgebrochen. Am Mittwoch wurde die Suche im Waldgebiet an der Eversumer Straße wieder aufgenommen und am Nachmittag wieder abgebrochen. Nach einem Hinweis wurde am Donnerstag die Suche mit einem Hubschrauber wieder aufgenommen. Freunde der Familie Niehoff hatten am Donnerstagabend dann eine eigene Suchaktion nach Mathilde Niehoff durchgeführt. Rund 30 Olfener suchten im Bereich der Eversumer Straße nach Hinweisen auf den Verbleib der 65-Jährigen.

Die Polizei bittet weiter dringend um Hinweise. Wir sind auf Hinweise angewiesen. Jeder, der die Vermisste seit Montagnachmittag gesehen hat, sollte sich bei uns melden“, sagte Polizeipressesprecher Martin Pollmann. Nachfragen bei Krankenhäusern in der Umgebung hatten auch kein Ergebnis erbracht.

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