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Noch mehr Attraktionen für das Naturbad

OLFEN Noch schöner, noch mehr Attraktionen: ein großer Sandstrand, eine Pyramide mit Rutschen und Aussichtsplattform, ein Wasserfall und ein riesiges Sonnensegel als Schattenspender für den Kleinkinder-Bereich. Beim Olfener Naturerlebnisbad wird nicht gekleckert, sondern geklotzt.

von Von Matthias Münch

, 18.06.2008

Gestern stellte das Planungsbüro Gabriel eine konkrete Vorplanung in der Sitzung des Bauausschusses vor. Die Politiker waren davon angetan. Das gesamte Gelände ist rund 30 000 m² groß und soll bis zu 2000 Badegästen an Spitzentagen Platz bieten. Der Wasserbereich umfasst 1600 m², davon 650 m² für Schwimmer, 770 m² für Nichtschwimmer und 180 m² für Kleinkinder. Der Sandbereich mit Beachvolleyballfeld misst 1700 m².

Sprungturm mit Drei-Meter-Brett und Rutschen

Der Sprungturm soll nun als Pyramide gebaut werden mit Drei-Meter-Brett, zwei elf Meter langen Rutschen und einer Aussichtsplattform in sechs Metern Höhe. Die ganze 15 Meter Pyramide soll das weithin sichtbare Wahrzeichen des Naturbades werden. Die ganze Anlage kommt ohne Chemikalien und mit wenig Energie aus. Das Badewasser fließt in ein tiefer liegendes flaches Feuchtgebiet, wo es rein biologisch gereinigt und allein von der Sonne erwärmt wird. Erfahrungswerte aus anderen Naturbädern zeigen, dass die Wassertemperaturen auf diese Weise schnell 25 Grad erreichen. Die einzige Energie wird benötigt, um das Wasser aus dem Feucht- zurück in den Badebereich zu pumpen.

Betriebskosten ein Drittel niedriger

Damit können die Betriebskosten auf ein Drittel herkömmlicher Freibäder gesenkt werden. Die Baukosten liegen bei rund 1,4 Mio. Euro. Die Entschuldung der Stadt wird weder durch die Investition noch durch die Unterhaltung des Bades gefährdet, wie Bürgermeister Josef Himmelmann versicherte. Mit dem Bad als weiterem großen Anziehungspunkt neben der Steveraue möchte die Stadt auch den Tourismus weiter ankurbeln. Die nächsten Naturbäder ohne Chlor und weiterer Chemie liegen mindestens anderthalb Autostunden im sauerländischen Lennestadt oder im rheinischen Mettmann entfernt.

Bauausschuss begeistert

Einstimmig empfahl der Bauausschuss gestern dem Rat, die Aufstellung des Bebauungsplans für das Naturbad und die dafür notwendigen Änderungen des Flächennutzungsplans zu beschließen. Nun gibt es noch mal eine Informationsveranstaltung für die Bürger. Der endgültige Beschluss soll nach den Sommerferien gefasst werden. Baubeginn ist für den Herbst angepeilt.

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