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Statue des Olfener Heimatdichters Holtmann bekommt neuen Platz

OLFEN Die Statue des Heimatdichters Bernhard Holtmann, die noch vor der alten Volksbank steht, soll vor das Bürgerhaus und damit in die Nähe des Kitt-Denkmals und des Bischofs Wolfhelm. So beschloss es der Bauausschuss auf Vorschlag der Verwaltung bei einer Gegenstimme. Wie lautete die Begründung?

von Von Matthias Münch

, 20.06.2008

Gar nicht damit einverstanden war FDP-Ratsherr Hans-Peter Wever. FDP wollte den Dichter auf dem Marktplatz Denn seine Fraktion hatte schon vor längerer Zeit vorgeschlagen, das Denkmal des Heimatdichters auf den Marktplatz zu versetzen. Nur so würde ihm die verdiente Aufmerksamkeit zuteil werden. Nun hatte die Verwaltung aber eine andere Idee. Sie möchte die Holtmann-Skulptur auf den Vorplatz des Bürgerhauses setzen, weil dort früher das Haus stand, in dem der Dichter lebte. CDU, SPD und UWG konnten sich mit dem Vorschlag anfreunden. CDU-Fraktionsvorsitzender Christoph Kötter freute sich schon auf ein „Olfener Denkmal-Dreieck“, weil Bernhard Holtmann dann in Sichtweite des Kitt-Denkmals und der Skulptur von Bischof Wolfhelm stände. Der Liberale wurde überstimmt Außerdem wäre der Heimatdichter dort keineswegs aus der Welt, sondern direkt am Schulweg der Grundschulkinder. Hans-Peter Wever sah das anders. Nur auf dem Marktplatz würde der Heimatdichter wirklich im Mittelpunkt stehen und auch von ortsfremden, die nach Olfen kommen wahrgenommen werden. Doch der Liberale wurde überstimmt.

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